Autor Thema: Standschäden  (Gelesen 13798 mal)

Benni

Re:Standschäden
« Antwort #10 am: Fr.09.Apr 2004/ 11:05:19 »
Na na,

das wird auch ein bisschen überbewertet. Ein Auto geht nicht gleich kaputt, bloß weil es mal zwei Jahre steht. Die oben genannten Maßnahmen sind doch recht schnell und einfach erledigt. Danach kann man ziemlich beruhigt schlafen gehen. Wahrscheinlich wären die Teile, die nach dem Wiedererwecken nicht mehr in Ordnung sind auch nach der selben Zeit im Dauerbetrieb hinüber, weil vorher schon zu alt. ;)
Ein Beispiel: Mein Opa hatte ziemlich lange mit Krebs zu kämpfen und konnte kein Auto mehr fahren. Seinen Wagen zu verkaufen wäre aber gleich einem Todesurteil gewesen, er hing sehr daran.
So stand der Opel ca. 2 1/2 Jahre in der Garage und wurde keinen Meter mehr bewegt. Er war nicht eingemottet und nicht gewartet worden. Nach dem Tod meines Großvaters haben wir eine neue Batterie angehängt und nach zwei Startversuchen mit Startpilot lief der Motor.
In der anschließenden Inspektion in der Fachwerkstatt wurden lediglich die Reifen gewechselt, neue Kerzen eingesetzt und die Körperflüssigkeiten getauscht. Sonst hatte der Wagen nichts, alle Lager waren ok, keine Dichtung war undicht oder kaputt und Rost gab es auch keinen. Der Wagen war vorher allerdings auch sehr gepflegt worden.
Das Auto wurde dann über den Händler verkauft.

Also bloß nicht verrückt machen, so ein Auto ist ja auch nicht aus Zuckerwatte. ;)