Neues Forum des Jaguar-Online-Club
Jaguar-Technikforum => S-, X-Type => Thema gestartet von: JoJoHanson am Fr.21.Apr 2006/ 00:13:52
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Hallo liebe Jaguar-Gemeinde!
Ich fahre einen X-Type 2.5 mit EZ 12/2002 und 56.000 km auf dem Tacho.
Bis dato hatte ich auch keine nennenswerten Probleme mit diesem Fahrzeug.
Es wurde alle Service fristgerecht und in der Jaguar-Vertragswerkstatt durchgeführt (der letze Service liegt gerade einmal einige Wochen zurück).
Beim Verlassen der Garage (mit Schrittgeschwindigkeit) bekam ich jedoch gestern ein lautes Knacken zu hören, welches auch während der Fahrt nicht verschwand.
Ich fuhr also die nächste Werkstatt an - Diagnose des Meisters: Feder gebrochen (vorne links)!
Der entsetzte Meister konnte nicht glauben, dass ein 3 Jahre alter Jaguar mit 56.000 km auf solche Art einfach so außer Gefecht gesetzt werden kann.
Ich kann nur sagen, dass ich den Wagen niemals durch irgendwelche Schlaglöcher etc. gejagt habe.
Ein Kulanzantrag bei Jaguar wurde abgelehnt.
Kann mir jemand sagen, wie ich weiter vorgehen soll?
Hat jemand Erfahrung mit ähnlichen X-Type Problemen?
Tage vor diesem Vorfall fiel mir auf, dass sich in Rechtskurven manchmal ein Singen bemerkbar machte, dass jedoch verschwand, sobald man die Bremse betätigte.
Hängt dies mit der Federung zusammen?
Ich bitte um eure Hilfe,
lG Johannes
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Moin Johannes,
ich schreib jetzt einfach mal was.Bin allerdings wahrlich kein X-Type Experte!!!
Das so´ne Feder einfach mal so bricht ist schon schwer vorstellbar ???
Da die Neuwagenarantie ja vorrüber ist,wirst Du wohl nicht viel Chancen auf kostenlosen Ersatz haben(leider).
Hast Du den Wagen neu bei diesem Händler erworben?Wenn Du dann alle Inspektionen ordnungsgemäß hast machen lassen,kann man wohl nur hoffen,daß der Händler dir auf dem Kulanzweg entgegen kommt.Reine Verhandlungssache.
Ich drück die Daumen.
Es gibt hier aber ein paar wenige X-Type Fahrer--vielleicht meldet sich noch jemand mit Rat!?
Schöne Grüße von der Nordseeküste
Ralf 8)
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Den X-Type kenne ich nicht. Aber ganz allgemein gilt :
Eine Feder darf einfach nicht brechen. Federn sind keine Verschleißteile die man zwischendurch mal ersetzen muß. Im Normalfall sind die unzerstörbar. Auch wenn man regelmäßig durch Schlaglöcher fahren muß.
Und bei einem so neuen Auto dürfte die auch noch nicht angerostet sein.
Die Bruchstelle mal ganz genau ansehen, vielleicht ist eine Beschädigung erkennbar. Oder aber ein Herstellungsfehler. Auf jeden Fall die Feder vorerst nicht wegwerfen.
Geräusche beim Fahren in der Kurve die beim Bremsen verschwinden können vom Radlager kommen (dürfte aber bei so wenig km auch noch nicht auftreten), nicht ganz öffnender Bremse (kritisch) oder aber Dreck zwischen Bremsscheibe und Belag (harmlos). Läßt sich aber auf der Hebebühne alles leicht überprüfen. Ferndiagnose ist da schwierig.
Gruß Martin
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Hallo Martin,
danke für die genaue Info!
Das hilft mir insofern weiter, da mein Jaguar-Händler die Kulanz ablehnt, da er die Feder als Verschleißteil qualifiziert. Ich werde diesbezüglich nicht locker lassen.
Auch die Geräusche in der Kurve müssen meiner Meinung nach vom Händler gratis beseitigt werden.
Ich war heute bei ihm, doch natürlich war bei der vom Meister durchgeführten Probefahrt nichts zu hören - klassischer Vorführeffekt.
Habt ihr auch solche Qualitätsprobleme mit euren Jaguars?
Denn es passt auch das ein oder andere Verkleidungsteil im Interieur nicht ganz und klappert ab und zu.
lG Johannes
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Hallo Johannes,
Jaguare sind nicht perfekt. Und da sehr viel drin ist geht auch immer mal was kaputt. Damit muß man vor allem bei älteren Modellen rechnen. Man kann trotzdem nicht sagen dass sie überdurchschnittlich anfällig sind. Und seit Jaguar zu Ford gehört soll es deutlich besser geworden sein.
Dass eine Feder bricht habe ich weder bei Jaguar noch bei irgend einem anderen Auto jemals gehört. Stell Dir vor das wäre auf der Autobahn passiert.
Ob Du einen Anspruch auf Kulanz hast kann ich nicht beantworten. Trotzdem ist eine Feder niemals ein Verschleißteil ! Wird eine Feder normal betrieben dann müsste sie theoretisch unendlich lange halten. Wird sie überlastet dann kann sie erlahmen. Aber brechen darf sie nie. Dann muß ein Materialfehler vorliegen oder sie muß beschädigt sein.
Ist an der Bruchstelle was zu erkennen ?
Ist die Feder früher mal ausgebaut worden ?
War die Lenkung deutlich schwergängiger in letzter Zeit ?
Gruß
Martin
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Hallo Johannes
Bisher war ich nur in einem anderen Forum und habe hier mal aus Neugier reingeschaut. Durch Deinen Bericht sah ich mich veranlasst, mich hier sofort zu registrieren und zu antworten.
Mir ist vor zwei Wochen das gleiche passiert.
Ich habe das Thema in "meinem" Forum angesprochen, aber bisher hatte dort keiner derartige Erlebnisse.
Hier der Originaltext meines Eintrages:
Hallo Gemeinde!!
Heute hatte ich einen unplanmäßigen Werkstattaufenthalt!!
Als ich mein geliebtes Auto heute morgen aus der Garage fuhr, gab das rechte Vorderrad heftige Knackgeräusche von sich.
Dieses Geräusch wurde je nach Lenkeinschlag heftiger und war sogar in der Lenkung zu spüren.
Da mein Tierarzt nicht weit weg ist, bin ich im Schneckentempo (nicht über 30) dorthin gehumpelt. Wärend der Fahrt gab es obendrein noch Schleifgeräusche aus der gleichen Ecke.
Als mein Wagen dann auf dem ebenen Platz vor der Werkstatt stand, konnte man schon erkennen, dass er vorne rechts ziemlich tief in den Federn hing.
Der Meister kam raus, schaute unter den Kotflügel und bekam einen ordentlichen Schrecken, sein Ausspruch war: "Sowas hab ich in 30 Jahren noch nicht gesehen!"
Was war passiert?
Nun, die Feder war gebrochen, ist über den Federteller gesprungen und hat sich gegen das Rad gedrückt (Schleifgeräusche).
Gut, dass das in der Garage und nicht bei über 200 auf der Autobahn passiert ist!!!
Mal schauen ob das Gepolter was vorher zu hören war damit zusammenhängt, mein Werkstattmeister kann es sich nicht vorstellen.
Ist bei jemandem von Euch schonmal etwas ähnliches oder sogar das gleiche passiert?
In meiner Werkstatt haben sie sowas noch nicht gesehen!!!
Naja, Morgen bekomme ich ihn mit neuer Feder zurück.
Beste Grüße von Carsten, der seine Katze trotzdem liebt!!!
Auch meine Jaguar Werkstatt hatte noch keinerlei Probleme damit, aber laut Aussage des Chefverkäufers war Jaguar Deutschland recht "scharf" auf die gebrochene Feder!!!
Tja, bin ja wohl doch kein Einzelfall, und mache mir jetzt Sorgen um die restlichen drei Federn, die noch nicht getauscht wurden.
Gruß, Carsten
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Jetzt muss ich auch ma was technisches loswerden..... 8)
Also erstens stimmt es dass eine Feder nicht brechen darf.....aber die pfeift was auf duerfen oder nicht, sondern tut das einfach manchmal. :D
Federn sind keine Verschleissteile, auch das is richtig....aber "dynamische" Bauteile die die Werkstoffeigenschaften, in diesem Falle den sogenannten "E-Modul" ausnutzen um einen bestimmten Zweck zu erfuellen. Man unterscheidet zwischen naturharten und gehaerteten Federn, sowie kalt- oder warmgeformten. Naturharte werden im Normalfall kalt-, gehaertete Warmgeformt. Aufgrund der Steigung und des Durchmessers einer Automobilfeder kann man davon ausgehen, dass diese Warmgeformt und waermebehandelt ist. Eine Feder mit sogenannter "unendlicher" Lebensdauer darf nie mehr als ca. 30% ihres Moeglichen Federweges beansprucht werden, sonst wird sie "muede" und damit zum Verschleissteil. Zudem ist Waermebehandlung eine Wissenschaft fuer sich, waermebehandelter Stahl ist keineswegs "zeitstabil" sondern unterliegt einer gewissen schleichenden Kristallisation die ihn immer haerter werden laesst, auch nach einem "beruhigen". Dies kann z.b. dazu fuehren, dass man sich ein 50Jahre altes Auto kauft und es schoen renoviert...und am ersten Schlagloch brechen die Blattfederpakete wie Glas!. Der Federbruch der hier vorliegt ist garantiert ein Fertigungsfehler oder Materialfehler, auf keinen Fall ein Zufall oder ein Einzelfall. Wichtig hierbei waere es die Feder so schnell wie moeglich rauszuholen und ein "Bruchbild" aufzunehmen, sowie eine Materialprobe am Federende abzutrennen. (ohne Waermezufuhr!!!!) d.h. im Wasserbad trennschleifen. Bedenklich oder Besorgnisserregend is das allerdings vom Schaden mal abgesehen nicht, die Federn am Fahrzeug sind hoechstens Achsweise aus der gleichen Stahlcharge. Sinnvoll ist aber auf jedenfall BEIDE auszuwechseln.
Federnden Gruss,
Peter :xxx
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Hallo
Als meine Werkstatt die gebrochene Feder ausgetauscht hatte, sagte mir der Meister, das die Bruchstelle vor dem kompletten Durchbruch wohl schon einen Riss hatte, worauf ein Rostansatz hinweist.
Ich habe mich heute direkt mit meiner Werkstatt in Verbindung gesetzt, um nachzufragen ob die anderen Federn wenigstens überprüft wurden. "Selbstverständlich, alle in Ordnung" war die Antwort, was mich allerdings nur bedingt beruhigt.
Vielleicht sollte man die restlichen Federn auf eigene Kosten tauschen :-\ , vielleicht hört ja dann auch das nervige Poltern an der Hinterachse auf.
Gruß, Carsten
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Klar hatte die das, das nennt man Anrisskerbe, eine Verletzung in der Oberflaeche von der aus sich dann der eigentliche Bruch ausbreitet, ein allgemein genannter "Dauerbruch", das Bruchbild geht in muschelfoermigen Rastlinien soweit bis der Restquerschnitt so gering ist das es wegknackt. Das Erste nennt man daher "Muschelbruch", der weggeknackte Restquerschnitt ist ein "Gewaltbruch" will heissen: Materialfehler durch Oberflaechenverletzung, sprich Kerbe! Und diese Kerbe muss bei warmgeformten Federn schon bis in eine Tiefe von ca. 0,3mm reichen, da dort erst Aufgrund von Entkohlungsverlusten bei der Waermebehandlung die volle Haerte erreicht wird. Das kann verschiedene Ursachen haben, meist mechanische Herstellungs- oder Handhabungsfehler im Prozess die zu solchen unbemerkten Macken fuehren welche dann kurzfristig zum Ausfall des Bauteiles fuehren. Aufgrund deiner Bruchbeschreibung ist kaum von einem Werkstofffehler auszugehen.
Gruss
Peter :xxx
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Klar hatte die das, das nennt man Anrisskerbe, eine Verletzung in der Oberflaeche von der aus sich dann der eigentliche Bruch ausbreitet, ein allgemein genannter "Dauerbruch", das Bruchbild geht in muschelfoermigen Rastlinien soweit bis der Restquerschnitt so gering ist das es wegknackt. Das Erste nennt man daher "Muschelbruch", der weggeknackte Restquerschnitt ist ein "Gewaltbruch" will heissen: Materialfehler durch Oberflaechenverletzung, sprich Kerbe! Und diese Kerbe muss bei warmgeformten Federn schon bis in eine Tiefe von ca. 0,3mm reichen, da dort erst Aufgrund von Entkohlungsverlusten bei der Waermebehandlung die volle Haerte erreicht wird. Das kann verschiedene Ursachen haben, meist mechanische Herstellungs- oder Handhabungsfehler im Prozess die zu solchen unbemerkten Macken fuehren welche dann kurzfristig zum Ausfall des Bauteiles fuehren. Aufgrund deiner Bruchbeschreibung ist kaum von einem Werkstofffehler auszugehen.
Gruss
Peter :xxx
Mann, wir haben hier ein Allround-Genie im Forum :xxx
Gibt es auch was, dass Du nicht erklären kannst ???
:+++ :+++ :+++ :+++
Michaela
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Hallo
also gebrochene Federn gibt es häufiger als man denkt.Mercedes zum Beispiel,bei der A-Klasse hinten habe ich bestimmt schon 5-6 mal gehabt,W 124 oft vorne,Golf hinten,Renault vorne und und und.
Also kommt so etwas schon häufiger vor,allerdings wechsel ich immer beide,auch wenn es Sie einzeln gibt.
Schöne Grüße
Günter
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Leider konnte ich in meiner Jugend nichts Anstaendiges erlernen, alle meine fruehen Freunde und Nachbarjungen sind was geworden....Tankwart, Surflehrer, Tuersteher, Zuhaelter....sogar deren Schwestern.....Friseusen, Animierdamen,Toillettenfrauen.....NUR ICH NICHT! :'( :'( :'( :'( Waehrend die schon in jungen Jahren Moped gefahren sind und im Freibad shitrauchend am Bikini der Freundin rumgemacht haben bin ich, gepresst durch meine herzlosen Eltern, zur Schule gegangen.....nach langen Jahren,in denen man mich von einer Strafanstalt voller Professoren in die Andere weitergereicht hat..(keine Aussicht auf Bewaehrung) habe ich dann doch letztendlich meine Strafe abgesessen. Dennoch muss ich seitdem, quasi als Erkennungszeichen fuer meine verkorkste Jugendzeit, den Zusatz Dipl.Ing. vor dem Namen fuehren! Eine Gemeinheit! Der Rechtsstaat ist Willkuer! :'( :'( :'( :'( :'( :'( :'(
Aber jetzt is es mir auch egal, weil:
Ich fahr inzwischen n'paar Jaguar und kann mir morgens sogar aussuchen mit welchem ich fahren moechte....und die Anderen fahren immer noch MOPED!
:D :D :D :D :D :D :D :D :D :D
Gruss
Peter :xxx
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Recht hat er, der Peter! :super
Also, Augen auf bei der Berufswahl! ;D
Auch wenn die Lernerei manchmal ganz schön zzz ist!
Gruß von Carsten, der Gottseidank auch keine Vierthandmühlen oder Mopeds mehr fahren muss. :D
P.S. Lustig geschrieben, so witzig kann die Wirklichkeit sein.
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Zufriedenheit ist der Pfeffer in der Suppe des Lebens, denn Salz kann dir nur eine Frau geben!
Daraus lernen wir:
...das du alleine mit Zufriedenheit dir ein gepfeffertes Leben goennen kannst....aber wenn deine Frau dahinter kommt kann sie dir die Suppe gehoerig versalzen!!!!
:D :D :D :D :D :D :D
Und vor allem meine ich: Wer sich selbst zu ernst nimmt und nicht ueber sich selber lacht.....IST KRANK!
Gruss
Peter :xxx
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So,
mein Jaguar-Händler musste mir nun (mit diesen Fachkenntnissen bewaffnet ;-) die kaputte Feder kostenlos ersetzten und einbauen! :)
Jedoch wird es mir wohl nicht erspart bleiben (nach allem, was ich hier so gelesen habe...), auch die andere Feder prophylaktisch zu erneuern...
...Ich kann nur sagen, dass ich noch bei keinem meiner Autos (Opel Omega, BMW 5er, VW Passat, ... teilweise 200.000km) ein derartiges Problem hatte!
Meine Meinung nach darf dies bei einem Jaguar einfach nicht passieren, denn wenn man in der Früh beim Losfahren nicht mehr genau weis, ob man mit seinem 3 Jahre alten Jaguar nicht irgendwo liegen bleibt, so überlegt man sich genauer, ob das nächste Fahrzeug wieder eine Katze sein soll (...wobei die Katze auf der Motorhaube ohnehin 400 € extra kostet... >:( ... )
lG Johannes
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P.S. ...und außerdem finde ich es nicht akzeptabel, wenn ein so teures Auto nach 56.000 km plötzlich unmotiviert und ohne Grund am Kofferraum und an der Motorhaube zu rosten beginnt ... :(
Ist dies eine typische Jaguar-Anfälligkeit?
lG Johannes
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Leider is das so bei den heutigen "Qualitaetsprodukten".... :'( :'( :'(...ich merk' das jeden Tag, da sind Teile Ausschuss die ueber 20Jahre nie Probleme bereitet haben. Schraubenfedern sind zwar recht "einfache" Bauteile...aber trotzdem gibts ein paar "Kardinalfehler" die man in der Produktion eben nicht machen darf. Und bei der heutigen Preisdrueckerei und den Lieferanten die sich auf'm Markt tummeln....gibts leider keine Alternative. Das faellt alles unter die 1%-Regelung, will heissen: bis 1% Ausschuss von der Jahresproduktion wird heute nix mehr unternommen....sondern man stellt sich einfach stur als Hersteller. Nicht die feine Art..... :tongue! :tongue!
Gruss
Peter
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Ist aber bei anderen Herstellern genau so. Zum Beispiel hat Opel in den 90er Jahren bei den 16V Motoren Spannrollen verbaut bei denen eine Charge bekannterweise sich nach ein kurzer Laufzeit auflöst. Nur hat Opel nichts unternommen sondern ist das Risiko eingegangen dass es bei einigen 1000 Autos zum Motorschaden kommt und hat diesen dann auf Kulanz repariert.
Dass dies tödlich ausgehen kann, z.B. wenn man kurz vor einem LKW noch die Kreuzung überqueren will, war den Verantwortlichen (oder sollte man eher sagen Verantwortungslosen ? ) egal.
Bei meinem Schwager ist es mitten auf der Autobahn passiert, zum Glück gab es keinen Unfall.
Meiner Meinung nach müsste ein Hersteller gesetzlich gezwungen werden Teile die ein Risiko darstellen auf eigene Kosten zu ersetzen.
Gruß Martin
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Darf ich nach dem Tag der ersten Zulassung oder (alternativ) die ungefähre VIN - Nummer fragen?
Nicht das meine Katze von der gleichen Federn - Charge beliefert wurde und auch bald eine gebrochene Pfote hat....
@jagpit: Tja, ich fuhr als Student einen Lada, wurde von den Mantafahrern immer ausgelacht.
Vor einem Jahr traf ich einen ex-Mantafahrer in der Stadt, 1. Frage: "Fährst immer noch Lada?" Als er die Antwort hörte, verging ihm das Lachen..... :D
Gruss Marty
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... Das kann verschiedene Ursachen haben, meist mechanische Herstellungs- oder Handhabungsfehler im Prozess ...
... Aufgrund deiner Bruchbeschreibung ist kaum von einem Werkstofffehler auszugehen.
Hallo Mr. jagpit,
ich bin neu in diesem Forum und ganz begeistert von der fachlichen Kompetenz.
Ich würde Dir gerne noch eine Frage zur Fehleranalyse stellen:
Bedeutet Deine Aussage, daß beim Handling kurz nach der Fertigung der Feder oder beim Einbau in das Fahrzeug die Feder mit so einer Gewalt irgendwo angeknallt ist oder gequetscht wurde, sodaß eine Kerbe von mind. 0,3mm entstand?? (langer Satz, zugegeben)
Das würde nämlich heissen, daß dort in Coventry ein paar Rülpel am Werke sind, oder ein paar Manager, welche die Assemblingprozesse zu knauserig gestalten.
Viele Grüße
Andreas