Neues Forum des Jaguar-Online-Club
Jaguar-Technikforum => C,D,E-Type, S,MK,XK,SS => Thema gestartet von: AlexM am So.28.Mai 2006/ 18:20:10
-
Der Motor meines 67er E-Types (mit Webervergasern!) wurde vor 1 Jahr generalüberholt. Der Restaurator füllte ganz modernes Castrol 10W60 ein und empfahl mir dies auch dringlich.
Ich bin da skeptisch, höre auch immer wieder gegensetzliche Meinungen. Die absolute Wahrheit scheint es nicht zugeben. Scheint eine Philosophiefrage zu sein.
Was denkt denn die Mehrheit in diesem Forum?
Was für eine Sorte Öl nimmt man denn nun?
MfG
Alex
-
Hallo Alex,
in der neuesten Ausgabe von "Oldtimer Markt" gibt es einen interessanten Bericht über Motorenöle für Oldtimer.
Wenn ich den richtig verstanden habe, sind am besten 20 W 50 Öle für die Bauhjahre ab 1960 geeignet.
Gruß
Werner
-
Hallo Alex,
ich fahre in meinem 66er E-Type 4,2L ein 20W50.
Ausführliches zu diesem Thema findest Du hier: http://www.jaguar-online-club-forum.de/index.php?topic=1537.0 (http://www.jaguar-online-club-forum.de/index.php?topic=1537.0)
Gruß Micky
-
Hallo Alex,
Ich selbst fahre seit langen 20/W50 in meinem 68 E-Type. Ist allerdings nicht überholt.
Deine Vergaser haben damit, so glaube ich jedenfalls, nichts zu tun.
Nach einer Motorüberholung sieht das eventl. schon anders aus. Ich weiss das es bei Miller`s Öl eine Hotline gibt. Ich habe dort schon einmal wegen eines anderen Autos nachgefragt und man erschien mir sehr kompetent.
Dort würde ich mal nachfragen.
Grüße
Martin
-
Hallo, habe bei Millers Mr. Chase angerufen. Sehr freundlich und kompetent. Auf jeden Fall ein 20/W50 Mineralöl. Na Mr Chase von Millers wird Dich beraten auch was für ein Getriebe und Differenzialöl infrage kommt. Ich habe zusätzlich Stop Leck im Öl und sehr gute Erfahrungen mit Millers Oil gemacht. Grüße bostonman300
-
Hallo, habe bei Millers Mr. Chase angerufen. Sehr freundlich und kompetent. Auf jeden Fall ein 20/W50 Mineralöl. Na Mr Chase von Millers wird Dich beraten.
Ich habe zusätzlich Stop Leck im Öl und sehr gute Erfahrungen mit Millers Oil gemacht. Grüße bostonman300
Freche (ernst gemeint) Frage: Wie macht man "sehr gute Erfahrung" mit Miller Oil ? Reinkippen, fahren, ablassen, kann mein superbilliges Baumarktöl (20W50 oder 15W40, 5 Liter für 5.- Euro) auch.
Mit freundlichen Grüßen Wolfgang Gatza
-
Hallo Wolfgang,
möchte Dir kurz berichten was mein "Alltagsautoschlosser" von den sogenannten Billigölen hält.
Es ergeben sich viele Ablagerungen die sich z.B. am Einfülldeckel als weisslicher Schlamm absetzen. So bei meiner Tochter ihrem Fiesta. Nach Umstieg auf ein Markenöl, in diesem Fall LiquiMolyl , hatten wir das nicht mehr.
Er hat mir auch eine total versiffte Ölpumpe gezeigt die er auf schlechtes Öl zurückführt.
Mag sein das bei 3000km / Jahr und jährlichem Wechsel das nicht ins Gewicht fällt, doch die paar Euro mehr gebe ich gerne aus.
Irgentwo muß der Preis ja herkommen und ich für meinen Teil werde nur noch Markenöl in meine Autos kippen.
Grüße
Martin
-
Hallo
der weiße Schlamm am Deckel bildet sich durch Kondenswasser im Motor in Verbindung mit überwiegend Stadtverkehr. Einmal 100 km auf der Autobahn oder Landstraße und diese Emulsion ist weg, egal welches Öl man fährt.
Gruß rüdiger
-
Hallo Rüdiger,
fahre mit meiner C-Klasse nur in der Stadt, aber dort habe ich das nicht.
Auch bei meiner Tochter hatte sich das mit dem Markenöl erledigt und die fährt auch selten Autobahn.
Vielleicht auch Einbildung aber
- irgenteine Bildung muß ich ja auch haben :D
- irgentjemand muß ja auch die Wirtschaft ankurbeln :super
Markenölige grüße
Martin 8)
-
Hallo zusammen,
der Unterschied zwischen Markenölen und No-Name-Ölen sind vor allem die Additive. Wir verwenden alles Mehrbereichsöle, d.h. es sind mehrere Ölsorten zusammengemischt, die alle für eine bestimmte Temperatur ausgelegt sind. Es gibt im Oldtimersektor bzw. früher auch reine Winter und Sommeröle. Um diese verschiedenen Öle zusammenzuhalten, braucht man Additive. Bei den Markenölen halten diese Additive länger, aber diese Werte sind eher theoretisch. Zudem schmiert Öl nicht nur, es hält auch die Dichtungen elastisch. Wichtiger sind vielmehr die Freigaben der Hersteller. Also zum Beispiel die Angabe API SL/CF; ACEA A3-98/B3-98/B4-98; MB 229.3, VW 503.01/VW 502.00/ 505.00, BMW Longlife -98 Das sind die eigentlichen Qualitätsstandards, und wer wissen will, was das heißt, der guckt hier:
http://www.liqui-moly.de/web/lmhomede.nsf/pages/index_produkte und dann KATALOG und dann SCHMIERSTOFFE
Liqui-Moly hat übrigens eine technische Hotline 0731-1420-13
Die sind sehr kompetent.
Gruß
Markus
-
Hallo Martin !
möchte Dir kurz berichten was mein Cousin von den sogenannten Billigölen hält.
Dazu muss ich sagen, dass meine Cousin kein "Alltagsautoschrauber" ist, sondern Diplomingenieur Maschinenbau, der seit seinem 16ten Lebensjahr begeisterts schraubt, nach abgeschlossenenem Studium ein Angebot hatte, als Renningenieur in der Formel 1 zu arbeiten und unter anderem Teilhaber einer Oldtimertestaurationswerkstatt ist. Seit seinem 26ten Lebensjahr fährt er (mittlerweile mehrere) ältere 12-Zylinder Ferraris.
Jetzt die Frage: welches Öl hat er früher in diese sehr teuren Motoren gekippt ?
Richtig ! Die klugen unter den Lesern haben es sofort gewußt: Praktiker Sonderangebot mit "Zack"-Preis. 5 Liter für 5 Euro.
Seine Begründung lautete: die mineralischen Grundöle sind alle ähnlich, lediglich die teure Additierung macht den Unterschied. Diese Additive machen das Öl alterungsbeständiger. Da aber ein älterer 12-Zylinder Motor eines Ferraris ca. 2 Liter auf 1000 km verbraucht, muß ständig frisches Öl nachgekippt werden. Dadurch hat der Motor immer gutes Öl drinnen.
Ich persönlich habe ein ähnliches Billigprodukt Ende der Neunziger Jahre 2 Jahre in meinem 75PS Golf-Motor gefahren, bis der Motor an Lagerschaden aufgrund von Schwarzschlamm gestorben ist.
Im 12-Zylindermotor meines E-types habe ich die letzte Ölfüllung 4 Jahre (ca. 20000 km) gefahren. Momentan hat er eine Füllung 10W40 von Mr. Wash für 25.- Euro drin. Ich kann nichts negatives feststellen.
Persönlich GLAUBE ich, dass man mit einem hochlegierten modernen Öl für einen modernen Alltagswagen auf der sicheren Seite ist. Ebenso GLAUBE ich aber, dass die unlegierten Öle der "Oldtimer-Ölspezialisten" den Baumarkt-Billigstölen entsprechen. Ich bin immer skeptisch, wenn ich das Geschwätz von "24-karätigem" Öl von cleveren Verkäufern/Händlern oder von leichtgläubigen Kunden höre.
Mit freundlichen Grüßen Wolfgang Gatza
-
Hallo Wolfgang,
dann haben unsere Schlosser sicherlich recht. Jeder auf seine Weise.
Gelaber vom besten Öl der Welt usw. geht mir ebenso auf den Geist wie Dir und sicherlich anderen. Ich persönlich glaube aber einfach das die angesprochenen Additive das Öl nicht nur älterungsbeständiger machen sondern z.B. auch die Hitzeverträglichkeit verbessern. Ich würde auch kein preiswertes(billiges) Frostschutzmittel fahren.Und das aus demselben Grund. Ich habe auf jeden Fall ein besseres Gefühl wenn ich das gute, teure Markenöl fahre. Das kostet zwar nicht 10 Euro für 10 Liter sondern 50 Euro, doch einmal im Jahr kann ich mir diese Ausgabe leisten.Da hab ich in der Kneipe schon mehr ausgegeben :-[ :-[
Grüße
Martin 8)
-
:D :D :D
Hallo die Damen
Also ich denke das mit dem Öl ist eine Glaubensfrage.
Ist das gleiche wie mit dem Rotwein.
Wenn der Jag eine Zunge hätte und sprechen könnte..........
Aber es ist völlig egal ob ich eine Flasche Rotwein von Aldi ( oooch nich schlecht ) oder einen Gevrey-Chambertin ( natürlich viel besser ) trinke danach hab ich auf jeden Fall einen Schlag im Gesicht.
Jetzt könnte man sagen ,die Frage ist was habe ich am nächsten Tag ????
Philosophische Grüsse sendet ??? ??? ???
micha
-
Hallo Zusammen,
es gibt auch hier eine ganz einfache Regel: You get what you paid for!
Öl, Benzin, Wein, Uhren, ebay...
Mit Glauben und Halbwissen ein Urteil fällen, halte ich für sehr gewaagt und bringt nicht weiter.
Ich habe ausreichend Kontakt zu längjährigen Rennsportlern (auch Formel 1), meine Frage nach Billigölen entlockt den Jungs nur ein müdes Lächeln. Die fahren sämtlich Markenöle in ihren Alltagsfahrzeugen und Sportwagen sowieso.
Gruß von der Nichtdame :gruebel
Detlef ;)
-
"Ich habe meine Öle bisher von der Fa. August Gähringer in Duisburg bekommen(in Google zu finden). Als Fabrik für technische Öle stellt diese Firma die ganzen Öle für die unterschiedlichsten Marken her, legiert, unlegiert, Power-Lock etc. Was man will. Preislich in jedem Fall mehr als Konkurrenzfähig. In all den Jahren hatte ich mit diesen Ölen nie ein Problem. Der ganze Quatsch mit irgendwelchen Zusätzen und wer weiß nicht was für tollen Rezepturen ist getrost zu vergessen. Diese Leute haben mir unlegierte Einbereichsöle für Vorkriegs-Autos gemacht. Klasse und für kleines Geld!
Die Fa. steht immer wieder mit Anzeigen in Oldtimerzeitschriften.
Lohnt sich! Bastlergrüße Chris R."
Zitiert von "drüben" von Wolfgang Gatza
-
Wenn der Jag eine Zunge hätte und sprechen könnte..........
...wir könnten ihn nicht verstehen." Das Wort "Öl" hätte für ihn, sofern er es überhaupt verwendet, eine ganz andere Bedeutung, weil er eine andere Benennung der Worte gelernt hat, d.h. er verwendet andere Sprachspiele.
Gruß an Micha
Markus
-
You get what you paid for!
Öl, Benzin, Wein, Uhren, ebay...
Hallo Detlef,
genau, vor allem bezahlst Du für Werbung, Werbung und noch mal Werbung (insbesondere das F1-Engagement der Mineralölkonzerne) ;D
Gruß
Jörn
-
Hallo Zusammen,
finde ich schon bemerkenswert, welche Kommentare ich hier lesen kann.
Wer von Euch hat denn schon mal das "Glück" an geöffneten Motor begutachten zu können, was ältere bzw. "Billigöle" so alles anrichten? Ich denke Martin W. und ich ganz sicher. Es geht bei Ölen nicht nur um deren Schmierfähigkeit, es gibt auch noch andere Eigenschaften die Öle haben müssen. Wer schon mal verharzte bzw. verstopfte Ölkänale, mit den fatalen Folgen wie z.B. abgelaufenene Nocken, besichtigen konnte, weiss was ich meine.
Im Clubbereich des Jaguar-Online-Club Forums berichte ich regelmäßig, nett und ausführlich bebildert, was mir schon so alles passiert ist. Da einige der hier postenden Teilnehmer dort ja nicht hin können, stelle ich die Bilder mal hier online.
Bei meinen Postings zu Thema Öl berufe ich mich nicht auf andere bzw. Zitate, sondern auf eigene, leidvolle Erfahrungen, welche allerdings nicht repräsentativ sein müssen.
Jedem eine glückliche Hand bei der Wahl des Öls seines Vertrauens.
Gruß
JagDriver ;)
-
sondern auf eigene, leidvolle Erfahrungen, welche allerdings nicht repräsentativ sein müssen.
SO! Da haeng ich mich mal an! Sehr schoene Bilder, typische Schadensbilder.... :tongue! :tongue!
Ich kann hier nur beipflichten, RECHT HAT ER!
Gruss
jagpit :xxx
-
...und hier noch ein paar ganz nette Sachen. :o
Das haben wir aus einer Kurbelwelle bzw. diversen Ölkanälen "gewonnen" (Kein Jaguarmotor).
Gruß
JagDriver ;)
-
Ja..zum heulen! Ich versteh ja vielleicht noch manche Leute die am Oel sparen wollen....aber wenn ich den Stab rausziehe und es is pechschwarz und stinkt nach "explodierter Raffinerie+verbranntes Alu"....dann is denen echt nich mehr zu helfen! Kennste den Geruch? Da weis man dann schon was einen erwartet wenn man die Deckel losmacht! Wie kriegste die denn sauber? Ich koche den Kram dann ich einem Terpentinfass...bei so 100Grad...(Wasserpott oben drauf)...um das Harzzeuchs loszuwerden....aber es is ne Riesenschweinerei.... :tongue! :tongue!...geht nur aufm flachen Land..... :-X
-
....aber es is ne Riesenschweinerei....
Hallo Peter,
ja, das kenne ich zur Genüge. :tongue!
Ich habe etliche Stunden zugebracht, um diese Ablagerungen zu beseitigen. Selbst mit Bremsenreiniger war da nichts mehr zu machen. :-\
Gruß ins flache Land
Detlef ;)
-
Bei diesen Bildern frage ich mich immer, in welchen Abständen das Öl gewechselt wurde und ob irgendwann mal der Filter gewechselt wurde?!
-
Also das ist ja eine große Diskussion hier geworden. Trotzdem, ich kann nicht verstehen, dass Leute Oldtimerautos für 50 tausend Euro und mehr kaufen und dann am Öl sparen wollen. Da paßt was nicht . Meiner bekommt nur Markenöl und auch noch abgestimmt auf meinen Wagen. Ich verlasse mich auf Millers oder Castrol Klassik. Baumarktöl würde ich in einen 500 Euro Rekord schütten, denn da gehört es hin. Viele ölige Grüße von bostonmann300
-
Hallo,
hier noch ein interessanter Artikel (http://www.xs11.com/stories/croil96.htm) zum Thema
Gruß
Jörn
-
Hallo,
@Markus, Öl- bzw. Filterwechsel? Klaro, alles selbst gemacht. Filterwechsel beim Melittaman und Öl gibts günstig bei McD. Oder habe ich da was falsch gemacht? Ich dachte immer unter wirtschaftlichen Gesichtspunkten wäre das die beste Lösung.
@Jörn, wirklich repräsentativer Test für ein NYC 4,2-Liter E-Type Taxi. :D
@Bostonman (Peter), ich verwende auch Castrol Classic sowie weitere Öle und Fette von Millers Oil. Inbesondere Letztere haben eine ausgezeichnte Beratung für Spezialfälle und schnellen Lieferservice.
Aber zurück zum ersten Posting und der darin gestellten Frage:
@AlexM, wenn Du Deinen Motor in einem Fachbetrieb hast überholen lassen, würde ich dem Rat Deiner Werkstatt folgen, die werden sich schon was dabei gedacht haben.
Gruß
Detlef ;)
-
@Jörn, wirklich repräsentativer Test für ein NYC 4,2-Liter E-Type Taxi. :D
Moin Detlef,
am besten gefiel mir "Oil companies spend millions of advertising dollars
each year to convince you that their oil can make your car's engine perform
better and last longer. "
Ganz offensichtlich funktioniert das sehr gut :D :D
Wir leben in einem Zeitalter, in dem es mehr kostet ein Produkt zu
verkaufen als es zu entwickeln bzw. herzustellen. Daher zahlen wir vor
allem für ein "gutes Gefühl" wie mal jemand weiter oben schrieb.
Die Existenz von V-Power, "Lotus-Effekte" an jeder Ecke (letztens hörte ich
den Verkäufer von so 'nem Zeug sagen "da sind Extrakte der Lotus-Pflanze
drin :D :D) oder Begriffe wie "Glaskorrosion" und "Carmagnola-Minze" sind
Beweise für die abnehmende geistige Potenz der Menschheit :-X
chacun à son goût!
Gruß
Jörn
-
Wir leben in einem Zeitalter, in dem es mehr kostet ein Produkt zu
verkaufen als es zu entwickeln bzw. herzustellen. Daher zahlen wir vor
allem für ein "gutes Gefühl" wie mal jemand weiter oben schrieb.
Hallo Jörn,
völlig richtig!
Schönen Gruß auch an die vielen akademischen und nichtakademischen Volltrottel aus den Forschungs- und Entwicklungsabteilungen der Mineralölhersteller(konzerne).
Vielleicht sollte man sich ja einen Destillator kaufen, dann kann man sich das Öl selbst aus Schweröl herstellen, quasi im Heimbetrieb... :D
Gruß
Detlef
-
"Lotus-Effekte" an jeder Ecke (letztens hörte ich
den Verkäufer von so 'nem Zeug sagen "da sind Extrakte der Lotus-Pflanze
drin :D :D) oder Begriffe wie "Glaskorrosion" und "Carmagnola-Minze" sind
Beweise für die abnehmende geistige Potenz der Menschheit :-X
chacun à son goût!
Gruß
Jörn
Hallo Jörn,
wart' nur!
Das bekommst Du in Kürze vom Boten für Deine Dusche überreicht :D :D :D
Tolles Zeugs, das Lotus ;D
Lieben Gruß
Michaela
-
...sind Beweise für die abnehmende geistige Potenz der Menschheit...
Hallo Michaela,
sind wahrscheinlich versteckte Selbstbetrachtungen... (http://www.cheesebuerger.net/images/smilie/frech/p046.gif)
Gruß
Detlef ;)
-
Hallo Jörn,
wart' nur!
Das bekommst Du in Kürze vom Boten für Deine Dusche überreicht :D :D :D
Tolles Zeugs, das Lotus ;D
Lieben Gruß
Michaela
Hallo Michaela,
aber bitte auch mit Original-Lotus-Extrakten ;D
Hoffe, dass mir der Bote den Transport nicht in Rechnung stellt. Der soll ja gut geheizt sein... :D
Gruß
Jörn
-
Hallo,
hier ist viel Richtiges, aber auch schon viel Unsinn geschrieben worden.
Bestimmt aber ist es keine Glaubensfrage, Öl ist konfessionslos, nicht mal links oder rechtsdrehend, wie der Joghurt.
Ich habe mich schon viel mit Öl beschöftigt und hatte auch in meinem Maschinenbaustudium das Wahlfach Tribologie (Lehre der Reibung, Schmierung un Verschleiß)) belegt und folgenden Satz immer noch im Ohr:
Es gibt kein falsches Öl, es gibt nur falsche Anwendungen.
Und das gilt!!! Selbst die Anwendung "XK Motor" ist noch viel differnzierter als man glauben mag:
Habe ich eine Literleistung von 50 oder 100Ps?
Fahre ich das Auto als Ausflugsmobil oder lasse ich es fliegen?
Fahre ich das Öl richtig heiß oder mache ich damit nur kurze Wege und es wird nur warm?
Ist mein Motor überholt oder noch im Originalzustand bzw. war lange nicht offen?
Habe ich einen Ölkühler ?
Weiß ich, was für Öle die letzten 50.000km gefahren wurden?
Das alles sollte die Wahl nach dem "richtigen" Öl beeinflussen
Gehen wir mal von dem Motor aus, der nicht getunt und nicht überholt ist (außer vom Stand der Technik) und dessen Ölgeschichte ich nicht kenne, außerdem nur für Kaffeefahrten eingesetzt wird:
Hier würde ich Standardöl einsetzen 10W…..oder 15W……und die zweite Zahl darf hier ruhig hoch sein, umso dicker bleibt das Öl bei höheren Temperaturen.
10W ist teilsynthetisch, 15W ein Mineralöl.
0W und 5W Öle sind vollsynthtisch und haben extrem Ölkohle und schlammlösende Substanzen in sich, die Ablagerungen an Kolbenringnuten und Teerecken in Ölwannen auflösen können. Die Kolbenringe dichten dann auf Grund der Fehlstellen nicht mehr ab, haben erhöhtes Spiel in der Nut und die Folge ist eine erhöhte Menge an Blowby (an Kolbenringen entweichende Abgas).
Dieses heiße Gas pfeift ausgerechnet da durch, wo ein schützender Ölfilm die Gleitpartner voneinander trennen soll. Das Öl verbrennt, wird weggeblasen, es kann ein Fressen zwischen Ring und Zylinder einsetzen…..es heißt dann: Der Ölfilm ist gerissen.
Lösen sich durch Vollsynthetiköle alle Ablagerungen der letzten Jahre in kurzer Zeit, schwimmen diese Brocken im Öl und verstopfen Filter, Siebe und Ölbohrungen und der Öldruck sinkt. Und da gebe ich Woolfi recht, die hochspeziellen Oltimeröle sind oft nichts weiter als wenig additivierte Öle. Nennen wir es nicht das billigste vom billigsten, sondern das schlechteste vom schlechtesten……würde ich trotzdem nicht kaufen. Es sollte ein Erstraffinat sein, und die Spezifikation haben, die es z.B. in einem Sechszylinder Benzinmotor von BMW aus den 70er oder 80er Jahren oder in einen Golf1Gti auch zu erfüllen hätte. Die öfter mal auftretenden verklemmten Kolbenringe kommen oft durch verkohltes Öl, welches keine gute Temperaturstabilität hat oder keine oder zu wenig ölkohlelösende Additive hat. Es gibt auch Markenöle, deren Werbung ich nicht mitfinanzieren muss.
Anders beim überholten oder gar noch getunten Motor: Hier sind die Toleranzen und Passungen oft besser, als beim Original, die Kolben und Dichtungen aus moderneren Werkstoffen, Materialangriffe durch Motoröl sind in der Regel nicht zu erwarten (anders als im Getriebe), hier würde ich zu einem modernen Teil- oder Vollsynthetiköl raten. Nachteile sehe ich keine, das Öl ist (wenn die erste Zahl klein ist, 0 oder 5) bei Kälte dünner und bei Hitze (wenn die zweit Zahl groß ist) dicker als ein Einbreichsöl. Die Spanne zwischen den Zahlen kompensiert nicht nur die Temperatureinflüsse von außen z.B. 0 – 40° , sondern auch die höhere Motortemperatur bei sportlicher Fahrweise, bei Höchstgeschwindigkeit, am langen Berg, bei Stop and go in der Sommerhitze, mit ohne Ölkühler, wenn dann das Öl dicker bleibt, dann ist auch der Öldruck höher. Auch die thermische Stabilität ist bei modernen Ölen größer, wenn das Öl (partiell) zu heiß wird, dann wird es wie in einer Raffinerie weiter „gecrackt“, d.h. die Molekülketten werden aufgebrochen und kürzer……das ist dann nicht mehr so raffiniert.
Die Meisten von euch würden schaudern, wenn sie eine geeichte Öltemperaturanzeige im Auto hätten. Umgekehrt ist zu kaltes Öl auch tödlich, die Additive im Öl und die Ölnebelschmierung (verdampfendes Öl kondensiert auf kälteren Teilen und schmiert dort) funktionieren erst ab 80°C, die Gefahr von Ölschlammbildung ist bei zu kaltem Öl größer, ein Ölkühler ohne Thermostat kann mir bei einem normal genutzten Auto auch einen Bärendienst erweisen.
Ich kann durch noch so gutes Öl keinem Motor ewiges Leben verleihen. Der Ölfilm ist im normalen Betriebszustand tragfähiger als die aufzunehmende Flächenpressung (Gleitlager, Kolbenringe). Aber nur mit einer gewissen Reserve. Die ist aber manchmal überschritten durch zu heißes oder dünnes Öl, zu hohe Drehzahl, durch Frühzündung (klopfender Motor)…..
Dann habe ich mit einem vollsynthetischen Öl die größeren Reserven. Nach der Ölreibung (Gleitlager im Betriebszustand) kommt Mischreibung (Gleitlager beim Kaltstart) und danach das Fressen, die Übergänge passieren recht plötzlich.
Grüße
Wolfgang :angelnot!
-
Hallo
Etwas Englischer Humor und die Welt sieht ganz anders aus ................ :super :super
-
…und hier noch ein paar Bilder für alle Ewigspekulierer sowie den „Rat der Weisen“:
Fahrzeug X308
Laufleistung 160.000
Öl: Billigöl
Alle Öl-Wartung zeitgerecht durchgeführt
Motor mit Diagnose Kettenspanner defekt eingeliefert.
Fazit:
Kettenspanner und Ketten o.k.
Kompletter Motor total verkokt
Alle Ölabstreifringe zu
Kolben restlos verklebt
Ventile und –schäfte verkokt
Kurbelwellenlager jenseits der Verschleißgrenze
Grundüberholung des Motors war unumgänglich
Kosten für E-Teile >3.000,- € (Kolben nach aufwendiger Reinigung wieder verwendbar)
Kosten Lohn > 2.000,- €
There is always a way to have fun.
Gruß
JagDriver
-
:o
-
:o
-
Sehr anschaulich! :+++
Taeusch ich mich oder war das ein typischer "Kurzstreckenbolide"?
Gruss
Peter :xxx
-
14 Jahre lang 10W40, anfangs billiges, später nur noch Markenöl. Und so sieht der Zylinderkopf nach einfachem Abwischen und Ausspülen aus (siehe Bild, der Hintergrund ist zu ignorieren).
Weiß eigentlich jemand ob diese Wundermittel die dem Motor keramisch beschichten sollen irgend was helfen ? Nicht nur dem Hersteller sondern auch dem Motor.
Gruß Martin
-
hi
günther aus graz, e type 4,2 serie 2
ich glaube das billigöle schlecht sind
moderne hochleistungsöle sind zu dünnflüssig
castrol classic 20w50 find ich in ordnung
aber es hängt auch von der nutzung des wagens ab, fahre ich 20min beim histocup "volle Kanne"
brauch ein anderes öl als wenn ich mit meiner frau mit max 2000 touren durch unser weingegend
"schleiche "
einheitlich würde ich sagen: das beste(teuerste ist für meinen jag gera
de gut genug
grüße gunther
-
hi
zusatz
habe mir eine öltemperaturanzeige eingebaut
finde das ist das wichtigste instrument im jag
grüße günther