Neues Forum des Jaguar-Online-Club
Forum Archive / Jaguartechnik => XJ-40, XJ-81, X300 - Archiv => Thema gestartet von: Sakis am Mo.19.Jun 2006/ 12:44:51
-
Guten Tag,
und sorry die Herren. Aber nachdem ich die Suche benützt habe muss ich zugeben das ich nur noch verwirrter bin. Deshalb bitte eine Frage zum Öl.
Ich möchte einen Ölwechsel durchführen und kann mich einfach nicht für welches Öl entscheiden.
(Ich weiss das es im Handbuch steht, habe dieses aber leider noch nicht bekommen. Werde mir auch heute noch die CD vom Forumsshop bestellen)
Ich fahre einen 3,6lt Daimler, Baujahr ´89 mit 118tkm. Und ich fahre (min. 4 mal die Woche) auf bis 1560m Höhe, den Berg hinauf. Und der Wagen wird sehr sehr selten von mir in der Stadt gefahren.
Deshalb erlaube ich mir zu Frage:
Was muss ich für ein Öl nehmen ?
Wäre für jeden Tipp dankbar.
Grüsse, Sakis
-
Hallo sakis,
die ölfrage ist ein immergrünes thema. Frage 10 leute und du bekommst 11 antworten, denn einer ist immer schizo.
Ich für meinen teil (xj81) wechsel zwischen 5w40 und 10w60.
Immer rein damit: peter
p.s. Mit bergfahren hat das ganze nichts zu tun.
-
Hallo Sakis,
synthetische Öle waren von Jaguar nicht vorgeschrieben (da häufige Ölwechsel :D)
und ich habe beim 3,6er 15W40 verwendet - entspricht auch der Spec; falls du auch im Winter fährst, würde ich zum 10W60 tendieren, aber das ist halt teurer.
Aber ich stimme Peter zu, dass es im Grunde Geschmacksache ist... (aber nicht am Öl nippen 8) )
Gruss,
Harald
-
Hallo Peter und Hallo Harald,
danke für eure Infos. Es ist beim Öl tatsächlich so, das jeder eine eigene Meinung hat.
Ich habe heute früh bei Emil Frey angerufen (ist meine Näheste Jaguar-Vertretung, ca. 90km entfernt), und dann hat der gute Mann am anderen ende der Leitung mir zu folgendem, seiner Kenntnis nach für meinen Daimler, zugelassenen und empfohlenen Öl geraten: Vollsynthetisches 5W-30.
Also bin ich auf zur Werkstatt meines Vertrauens (ist halt näher) und habe mich mit dem Mechaniker unterhalten.
Nachdem er auf seinem PC die Fahrzeugdaten eingegeben hatte riet er mir zu vollsynthetischem 5W-40, machte mich aber darauf aufmerksam das man auch 5W-30 nehmen könne.
Also habe ich mich für das vollsynthetische 5W-30 entschieden (6Sfr mehr pro lt, ca. 4€).
Gesagt, getan. Neues Öl inkl. Filter ist drin.
Ich hoffe ich fahre gut mit dem vollsynthetischen und bereue dies nicht. Mann hört und liest ja immer mal gerne wieder, das die synthetischen den alten Motoren nicht gut bekommen sollen.
Danke noch mal für die Tipps.
Grüße, Sakis
PS: Öl, inkl. Filter, Dichtung und Wechsel hat 240 Sfr (160€) gekostet.
Aber: es macht halt einfach Spaß mit ihm zu fahren.
-
Hallo Sakis,
5W30 ist immer auch die wahl. Als ich meinen dd6 beim händler abholte (genau, ich habe bei jaguar gekauft) antwortete der verkäufer auf meine frage "was nimmt der denn so .. ?" "NUR 5W 30". Dabei hob er leicht die augenbrauen und deutete mit der hand auf einen imaginären punkt auf meiner kravatte, so als wollte mich diskret in etikette unterweisen.
Du siehst, das thema hat was von spökenkiekerei.
160 fr sind okay. An der tanke zahlst du dland 160 € plus filter.
Wägt ab, und entscheidet selbst: peter
-
Ich nehme für meine Autos immer 10W40, das ist ok in Mitteleuropa und für normale Motoren und für normale Betriebsbedingungen.
Kostet auch nicht so viel. Und vom Ersparten nehme ich lieber eine höhere Ölqualität.
Trotzdem kostete mein letzter Ölwechsel nur ca. 80 Euro : 10 Liter Öl und Filter, Arbeitszeit natürlich nicht gerechnet.
Gruß Martin
-
Ich nehme für meine Autos immer 10W40, das ist ok in Mitteleuropa und für normale Motoren und für normale Betriebsbedingungen.
erstmal danke die Herren,
Ich fahre sehr viel Berg, viele Langstreckenkilometer und im Sommer 6 Wochen bei 30-35C. Im Winter hat es hier oben -25C (Habe, gott sei dank, zuhause und im job eine garage).
Also muss ich auf den Motor schauen. Ein hungriger Bär, tanzt ja bekanntlich nicht.
Darum wollte ich eure Meinungen. Ich glaube das ein gutes 10W-40 für normalen betrieb ausreicht. Da ich aber den Motor etwas beanspruchen werde, habe ich eben lieber das 5W-30 genomen.
Er soll ja auch´ne weile halten.
danke
mfg Sakis
-
Ich fahre sehr viel Berg, viele Langstreckenkilometer und im Sommer 6 Wochen bei 30-35C. (...)
Ich glaube das ein gutes 10W-40 für normalen betrieb ausreicht. Da ich aber den Motor etwas beanspruchen werde, habe ich eben lieber das 5W-30 genomen.
Er soll ja auch´ne weile halten.
ich bin sprachlos ... auch weil noch niemand den Mann aufgehalten, bzw. aufgeklärt hat.
-
ich bin sprachlos ... auch weil noch niemand den Mann aufgehalten, bzw. aufgeklärt hat.
Mmmmhh,
es ist ja synthetisches Öl, wie er sagt, und das hält schon etwas mehr aus.
Und ich hatte ja geschrieben, dass das 5W30 nicht der Spec für den XJ40 entspricht...(vielleicht für Finnland,Norwegen usw.). Er braucht unbedingt das Handbuch!
Gruss,
Harald
-
ich bin sprachlos ... auch weil noch niemand den Mann aufgehalten, bzw. aufgeklärt hat.
ebensowenig wie es in Ihrem Posting geschehen ist :-\
Gruß ebenso ohne Namen
:-X
-
Ich habe das Handbuch heute beim Jaguar-Händler bestellt. Laut seiner Aussage ist ein neues Handbuch, des Baujahres vom Daimler wegen, nicht mehr erhältlich. Aber in ca. 7 Werktagen bekomme ich ein gebrauchtes das er mir organisiert.
Und abschließend möchte ich noch etwas zum Thema Öl loswerden.
Auf Grund dessen, das ich das Handbuch nicht zu Händen habe, habe ich mir erlaubt bei euch nach zu fragen. Ebenso habe ich bei Emil Frey in Frauenfeld nachgefragt, das ist eben der näheste Jaguar-Händler den ich habe und einer der seriösesten und angesehensten in der Schweiz. Ich glaube das der Kundenservice sich hüten wird mir irgendwelche falsche Informationen zu geben. Und nachdem ich ihm die Fahrgestellnummer durchgegeben habe, war seine Aussage: Vollsynthetisch 5W-30.
Mein Mechaniker, mit dem ich die letzten Jahre sehr gut gefahren bin, hat mir schließlich zu gleichem Öl geraten.
Ich habe auch mal bei Shell nachgeschaut und sogar die geben das Shell Helix Ultra 5W-30 frei für den Wagen. Mit der Empfehlung "sehr gut".
Falls jemand Lust hat: http://www.shell.com/home/PlainPageServlet?FC=/de-de/tailored/shell_for_motorists/oils_lubricants/helix_new/app_choose_ga_0312.html (http://www.shell.com/home/PlainPageServlet?FC=/de-de/tailored/shell_for_motorists/oils_lubricants/helix_new/app_choose_ga_0312.html)
Ich habe nach bestem Wissen und Gewissen gehandelt. Also was soll ich den Bitte falsch gemacht haben ?
Ich lerne gerne.
Mit freundlichen Grüssen Sakis
-
Hallo Sakis,
mach Dir nichts draus. Ein Ölhersteller wird immer von seinem Produkt überzeugt sein. In der Empfehlung für Jaguar steht einfach etwas anderes. Ich für meinen Teil finde es zu "hoch" angesetzt. Hier gab es auch schon einen langen Beitrag darüber. Zu Emil Frey werd ich lieber nichts sagen......
-> hier gehts zum Beitrag<- (http://www.jaguar-online-club-forum.de/index.php?topic=1537.0)
Gruß Kai
-
......Zu Emil Frey werd ich lieber nichts sagen......
Hallo Kai,
schade, dass du zu Emil Frey nichts sagen willst ;)
ich hätte dann nachgedoppelt ;D
Viele Grüsse
Bruno
-
Hallo Kai und Hallo Bruno,
also dann lasst mich doch bitte nicht ins offene Messer laufen und klährt mich doch bitte auf. Ich würde halt schon gerne wissen wo ich mich da einlasse.
Habe zwei gesunde Ohren zum hören und zwei gesunde Augen zu lesen.
Besten Dank im voraus, Sakis
-
Dies hier (siehe Bild) sagt der Hersteller zu diesem Thema. Gilt (nicht nur) für XJ40 und XJ81.
Da wird das 5W30 nur für Umgebungstemperaturen bis 10°C empfohlen. Wenn man im Hochsommer im Stau steht und der Motor richtig heiß wird kann das sowieso schon dünnflüssige Öl zu dünn werden. Führt zu einem Verlust der Schmierung, dies wiederum zum Motorschaden.
Hätte ich das versehentlich eingefüllt würde ich am Ende des Staus zumindest auf hohe Drehzahlen verzichten bis der Motor sich wieder etwas abgekühlt hat.
Die Temperaturanzeige stimmt übrigens nicht, die Anzeige wird über einen größeren Temperaturbereich elektronisch in der Mitte gehalten, verläßt dies erst wenn die reale Temperatur weit darunter oder darüber liegt.
Gruß Martin
-
Martin hat recht. Teilweise.
Das ganze ist 1 zweifrontenkrieg. Einmal die bedingungen bei betriebstemp und zweitens betrieb unter betriebstem nach kaltstart.
5w30 hat unbestritten vorteile gegenüber höherviskosen ölen, wenn es darum geht, alle bewegten teile bei start zuverlässig zu beschmieren. Verschleißbedingungen sind hier ebenso wenn nicht höher kritisch als im schiebebetrieb bei hohen temperaturen. Denken wir nur an die höheren drehzahlen bei kaltstart.
Hier muß man abwägen. Ford zb hat 5w30 freigegeben, und zwar sommers!
Und nun die ziehung der lottozahlen . .peter
-
Liebe Katzenfreunde,
da dieses Thema in ALLEN Foren, die irgendwie mit Verbrennungsmotoren zu tun haben, heiß diskutiert wird, anbei ein Auszug aus einem - schlußendlich informativ erschöpfenden - Beitrag:
Hier ein paar Antworten von "Sterndoktor"
Ausschnitt:
*********************************************************************
Hallo,
witzigerweise liest man in allen Foren die gleichen "Märchen" über Motoröle. Die Ausführungen von „Haiza“ gehen aber wenigstens in die richtige Richtung. Vielleicht kann ich aber wenigstens die größten Irrtümer ausräumen.
Erstens ist es schon mal nicht richtig, dass alle 10W-40er teilsynthetisch, u. alle 5W-40er vollsynthetisch sind! In der 10W-40er-Kathegorie gibt es sogar die größten Qualitätsunterschiede. Gibt hier rein mineralische, die meisten sind sog. Hydrocrack-Öle (= etwas verbesserte mineralische), u. nur ganz wenige sind teilsynthetische. Letztere sind i. d. Regel die besten unter den 10W-40ern.
Von den 5W-40ern sind ebenfalls die meisten nur Hydrocrack-Öle (Hc-Öle). Vollsynth. 5W-40er gibt es nur sehr wenige. Bei den 5W-30er ist es ähnlich.
Nur bei den 15W-40er ist es so, dass diese immer rein mineralische sind. U. alle OW- sind immer vollsynth.
Spätestens hier sollte auch deutlich werden, dass der Visko-Bereich nicht unbedingt ein Qualitätsmerkmal ist. Allerdings gibt es natürlich unter den 0W-40ern deutlich mehr Spitzenöle wie bei den anderen Visko-Bereichen.
Die Angaben von z. B. „5W“ u. 40 sagen aber alleine nicht viel über das Öl aus. Bei der ersten Zahl geht es um die dynamische Visko., also wie sich das Öl bei sehr niedrigen Temp. verhält. Hier geht es vor allem darum, bis zu welcher Temp. das Öl der Ölpumpe noch von selbst zufließt. U. „5W“ bedeutet z. B., bis min. minus 30Grad.
Die zweite Zahl von z. B. 40, bezieht sich auf die kinetische Visko bei exakt 100Grad. Dieser Wert hat aber für die Praxis kaum eine Aussagekraft. Was den Verschleißschutz bei sehr hohen Öltemp. betrifft, so ist hier alleine der HTHS-Wert (= Visko bei 150Grad u. unter einer Scherbelastung gemessen) von Bedeutung, da dies schon eher dem entspricht, was vor allem an den Kolben passiert.
U. bei Ölen nach ACEA A3/B3 (= Hochleistungsöl mit Potential für verlängerte Wechselintervalle) ist die Mindestanforderung 3,5mPa.s. Egal welcher Visko-Bereich auf der Dose steht. Gilt für ein 0W-30er genauso, wie für ein 5W-50er. Nur bei Ölen mit einem ACEA A1/B1, u. A5/B5-Profil ist die Min-Anforderung nur 2,9mPa.s. Bei den VW-Normen 503.00, 506.00 u. 506.01 ist der HTHS-Wert übrigens auch auf 2,9mPa.s abgesenkt Die nach 502.00 (Benziner) bzw. 505.00 (Diesel) haben deshalb einen besseren Verschleißschutz bei hohen Temp, da diese auf einem ACEA A3/B3-Profil basieren!
Und 150Grad können es an den Kolben schon bei einer verhaltenen Fahrweise sein, wo in der Ölwanne grad mal 70 bis 80Grad herrschen. U. bei längerer Vollast mit hohen Drehzahlen können es (je nach Motor) auch schon mal 250Grad!!! u. noch mehr an den Kolben sein (in der Wanne dann rund 120 bis max. 150)!
Bei solchen Temp. sind dann vor allem leistungsfähige EP (Hochdruck)- u- AW (Verschleißschutz)-Additive gefragt, da das Öl selbst die Reibpartner dann zumin. nicht mehr vollständig voneinander trennen kann. Ein vollsynth. Spitzenöl verkokelt u. verlackt bei solchen Temp zumin. nicht. Außerdem enthalten diese auch sehr leistungsfähige Verschleißschutz-Additive! Mobil nennt die neuen "SuperSyn", welche allerdings nicht in allen Mobil-Ölen, sondern nur in den neuen Mobil1-Ölen enthalten sind!
Einer der größten Irrtümer ist aber:
Dass ein mineralisches 15W-40er gar keine, u. ein vollsynth eine sehr gute Reinigungswirkung hätte. In Wirklichkeit hat das aber überhaupt nichts mit der Art des Grundöls zu tun, sondern liegt ausschließlich am enthaltenen Additiv-Paket. Das Grundöl selbst (egal ob nun mineralisch, hc, teilsyth. o. vollsynth) hat überhaupt keine Reinigungswirkung. Dazu kommt noch, dass die meisten alten Ablagerungen im Motor ölunlöslich sind. Erst die Zugabe von waschaktiven "Detergentien" verleiht einem Öl eine Reinigungswirkung.
U. ob u. wie viel, bzw. wie lange ein Öl Schmutzteilchen tragen kann, hat auch nichts mit der Grundöl-Art zu tun, sondern mit den darin enthaltenen "Dispersanten". Denn, nur diese sind in der Lage, sowohl feste wie flüssige Schadstoffe zu neutralisieren, bzw. zu umhüllen u. bis zum nächsten Ölwechsel fein verteilt in Schwebe zu halten, damit diese nicht ausfallen, sich zusammenballen u. irgendwo im Motor anlagern können (u. für größere Schmutzpartikel, welche die Dispersanten nicht mehr umhüllen können, ist der Ölfilter da). Deshalb ist es auch völliger Unsinn, das gelöste Ablagerungen Ölbohrungen verstopfen könnten.
U. solche „Reinigungs- u. Reinhalte-Additive" sind längst in allen Motorölen enthalten. Egal ob es sich dabei nun um ein mineralisches 15W-40er, oder ein vollsynth. 0W-30er handelt. Nur einige spezielle Oldtimer-Öle sind völlig unlegiert (= enthalten keine Additive) .
Die Grundöl-Art spielt bei der Motorsauberkeit nur insofern eine Rolle, dass vollsynth. den Motor weniger verschmutzen, da sie sehr viel temperaturstabiler sind, u. auch deutlich langsamer altern.
Bei den sog. Vollsynth. ist das Ausgangsprodukt zwar auch ein Mineralöl (ausgenom. synth. Ester), jedoch werden diese auf molekularer Ebene völlig neu aufgebaut. Die Ölmoleküle sehen nachher ganz anders aus, u. zwar genauso wie es sein sollte. Dadurch wird erreicht, dass diese sehr viel temperaturstabiler sind, u. deshalb auch deutlich langsamer altern. Bei Temp. wo ein mineralisches schon lange verkokelt u. verlackt, schmieren diese noch. Halten locker 350Grad aus.
Außerdem haben diese von Haus aus schon einen höheren Viskositätsindex (VI). Bedeutet, dass sie mit zunehmender Temp. nicht so stark ausdünnen. Gibt man dann noch einen robusten VI-Verbesserer dazu, erreicht man einen noch höheren VI. Deshalb können diese auch im kalten Zustand viel dünnflüssiger sein, ohne dann bei hohen Öltemp. zu dünn zu werden (z. B. 0W-40)!
Ein echtes Spitzenöl entsteht deshalb erst, wenn man einem hochwertigen Grundöl ein entsprechend leistungsfähiges Additiv-Paket beigibt. Der Additiv-Anteil liegt heute bei den Motorölen bei 15 bis 30%!!!
Da HC-Öle schon mal besser als mineralische, aber viel günstiger als vollsynth. sind, geht der Trend immer mehr in diese Richtung. Der Großteil der neueren Öle sind deshalb alles HC-öle. Nur die OW- sind noch alle vollsyntetische. Die 10W-40er sowieso, aber auch von den 5W-30er u. 5W-40ern sind die meisten nur HC-Öle. Nennt sich dann HC-"Synthese", oder aus der "soundso"-Synthese-Technologie!
Das "nonplusultra" ist aber natürlich immer noch ein hochwertiges vollsynth. Grundöl, welches auch ein modernes u. sehr leistungsfähiges Additiv-Paket enthält. Wie z. B. die neuen Mobil1-Öle. Gibt aber natürlich auch noch andere vollsynthetische Spitzenöle, welche auch nicht ganz so teuer sind.
Hoffe mit dieser Info wenigstens die größten Irrtümer aus der Welt zu schaffen!
****************************************
Zitat Ende
@Sakis:
nimm vielleicht beim nächsten Ölwechsel ein 5W40 oder 10W40, dann ist es okay.
Viele Grüsse,
Harald
-
Danke Harald,
ein sehr guter Beitrag.
Ich glaube inzwischen das 5W-40 die bessere Wahl gewessen wäre.
Zumindest weiss ich jetzt das ein Ölwechsel vor der Urlaubsreise anstehen muss.
Ich bedanke mich,
Grüsse aus dem sonnigen (meistens regnerischen) Schaan,
Sakis
-
Die Temperaturanzeige stimmt übrigens nicht, die Anzeige wird über einen größeren Temperaturbereich elektronisch in der Mitte gehalten, verläßt dies erst wenn die reale Temperatur weit darunter oder darüber liegt.
Woher weißt Du das?
Gruß,
Marc
-
Woher weißt Du das?
Gruß,
Marc
Zum einen durch Beobachtung der Anzeige.
Dann wurde es hier im Forum auch schon mal bestätigt.
Außerdem ist im Schaltplan zu erkennen dass der Temperatursensor direkt und ausschließlich am Mikroprozessor vom Instrumententeil angeschlossen ist und nicht am Anzeigeinstrument direkt. Das legt schon die Vermutung nahe dass da etwas "vorverarbeitet" wird.
Mag zwar sein dass ich mich irre, aber dann habe ich noch nie ein Auto erlebt mit einer solchen perfekten Temperaturstabilität.
Und dass die Kühlwassertemperatur schwankt sieht man ja daran dass manchmal der Kühlerlüfter einschaltet und dann wieder aus ohne dass sich das in der Anzeige irgendwie äußert.
Gruß Martin
-
Hallo zusammen,
daß die Anzeigeinstrumente nicht mehr analog laufen, ist heute Standard. Das gilt fürs Kühlwasser als auch für den Öldruck, sofern letzterer einen Geber neuerer Bauart hat. Bei jedem Golf gibt es das seit Jahren.
Gruß
Markus
-
Hallo zusammen,
daß die Anzeigeinstrumente nicht mehr analog laufen, ist heute Standard. Das gilt fürs Kühlwasser als auch für den Öldruck, sofern letzterer einen Geber neuerer Bauart hat. Bei jedem Golf gibt es das seit Jahren.
Gruß
Markus
Wodurch sich auch nicht mehr erkennen läßt ob der Thermostat noch richtig regelt und der Motor deshalb permanent mit etwas zu niedriger Temperatur läuft und dadurch zu viel Benzin verbraucht.
Beim XJ40/81 ist übrigens der Öldruckgeber und der Füllstandsmesser vom Tank genau wie die Kühlwassertemperatur nur am Mikroprozessor angeschlossen, die gehen alle nicht mehr direkt zum Instrument. Bei der Serie 3 waren Sensor und Anzeigeinstrument noch direkt hintereinander geschaltet.
Gruß Martin
-
Hallo miteinander,
dass die Wassertemperaturanzeige nicht viel Aussagekraft besitzt, kann ich sooo nicht unterschreiben: ich hatte mal das Problem mit einem nicht richtig schließenden Thermostat. Die Temperaturanzeige hat das m.E. realistisch dargestellt und der Zeiger hat sich erst nach einigen KM Fahrt widerwillig bis fast in die Mitte der Anzeige bewegt.
Auf der anderen Seite hatte ich mal eine defekte Sicherung der Kühlventilatoren und diesmal bewegte sich der Zeiger recht flott in den rechten Bereich der Anzeige und das im Winter.
Wenn alles in Ordnung ist, bewegt sich der Zeiger aus seiner Mittelposition tatsächlich nicht sehr viel und das bedeutet für mich, dass der (Kühlmittel-) Temperaturhaushalt tatsächlich recht ausgeglichen und stabil ist.
Ein Placeboeffekt wie bei den neueren Öldruckgebern scheint zumindest im Kühlmittelbereich nicht vorzuliegen.
Tom
-
Hallo Tom,
ja, da hast Du recht. Wir können hier nicht die neuen und die alten Modelle bzw. neue und ältere Geber über einen Kamm scheren.
Gruß
Markus
-
Ich möchte einen Ölwechsel durchführen und kann mich einfach nicht für welches Öl entscheiden.
Moin,
zur Frage: Welches Öl?
bin ich auf diese Anzeige gestoßen.
Hilft vielleicht schon mal weiter ;)
Gruß
Ralf 8)