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Jaguar-Technikforum => Allgemeine technische Themen => Thema gestartet von: Dietrich am Sa.15.Jul 2006/ 21:06:19

Titel: Tankrevision
Beitrag von: Dietrich am Sa.15.Jul 2006/ 21:06:19
Moin gents,

nachdem ich heute mit dem Mk II fast auf der Autobahn wegen einer durch Rost verstopften Leitung bzw. eines durch Rostpartikel verstopften Filters liegengeblieben bin, habe ich es satt und beabsichtige dann doch ein erneute "richtige" Tankrevision.

Aus diesem Grunde überlege ich kostensparend eine Tankrevision mit Hilfe von fertan durchzuführen.
Meine Vorstellung: Jede Menge Schrauben oder Muttern in den Tank, dann kräftig schütteln oder fixiert in einen Betonmixer packen, um den losen Rost wirklich losen zu bekommen, danach alles mit Wasser ausspülen und anschließend einen oder zwei Liter fertan rein und erneut kräftig schütteln.

Fraglich ist für mich allerdings, wie fertan mit Benzin reagiert und ob diese Methode wirklich wirkungsvoll ist.

Wer hat Erfahrung ? - Wie sind die Prognosen ?

Schöne Grüße
Dietrich
Titel: Re: Tankrevision
Beitrag von: Martin Welsch am Sa.15.Jul 2006/ 22:08:13
servus Dietrich,

ich hab mal nen alten Motorradtank aufgearbeitet. Dazu habe ich aber diesen 2 Komponentenlack genommen. Gibt ja mehrere Anbieter. Ging eigentlich ganz gut und sah tatsächlich aus wie neu. :+++ Wichtig ist ob Dein Tank eventl. Schottbleche hat. Dann geht das nämlich nur sehr schlecht. (War bei meinem MG A so)
Wenn Du aber Fertan möchtest würde ich die Homepage von Fertan wählen und dort expliziet nachfragen. Die werden´s schon wisssen. :super

Hat Dich mein Tip mit SNG-Barratt weiter gebracht=?

Grüße
Martin 8)
Titel: Re: Tankrevision
Beitrag von: Dietrich am So.16.Jul 2006/ 09:20:55
Moin Martin,

mein Tank hat Schottbleche. Aber ich kann ihn ja drehen und wenden, wie ich will. Für mich ist lediglich wichtig, ob fertan sich mit Benzin verträgt. Wenn´s irgendwann klumpt o.ä. wird´s kompliziert.
Die Sache mit dem Lack werde ich überprüfen. Letztendlich gilt auch hier, dass ich den Tank drehen und wenden kann, wie ich will.
Die Sache mit SNG Barrat hat mich weitergebracht. Schönen Dank. Die Stoßdämpfer waren binnen drei Tagen da und das auch noch weitaus günstiger, als bei deutschen Anbietern. Der E-Type ist inzwischen, nach vierwöchiger Stoßdämpfersuche, wieder auf der Straße.

Schöne Grüße
Dietrich
Titel: Re: Tankrevision
Beitrag von: jojo62 am So.16.Jul 2006/ 11:57:40
Mit Fertan würde ich nicht den Tank bearbeiten. Wähle lieber die klassische
Methode mit Granulat/Kies oder ähnliches und dann eine Tankversiegelung.
Titel: Re: Tankrevision
Beitrag von: Rüdiger am So.16.Jul 2006/ 16:56:48
Hallo,
keine Schrauben in den Tank sondern groben Sand und dann auf die Mischmaschine. Das schmirgelt dir alles blank.
Gruß Rüdiger
Titel: Re: Tankrevision
Beitrag von: Peter. J. Ortmann am Mo.17.Jul 2006/ 10:51:28

 Hallo Dietriich et al

Jede Menge Schrauben oder Muttern

wenn diese aus beryllium sein sollen ..  so als maßnahme gegen plötzlichen mitgliederschwund  :super

Ansonsten sand gut schön (korund), nur wäre die restlose entsorgung wohl zu beachten. Sandstrahlen wäre dann wohl auch die methode der wahl, wirkt zudem passivierend, meint

Peter


Titel: Re: Tankrevision
Beitrag von: Peter Pleyer am Mo.17.Jul 2006/ 11:45:19
Ich hab' mal gehoert dass man die Tanks auch mit PU "ausgiessen" lassen kann, da wird nur grob gereinigt und ein Primer "Beize?" reingetan und dann heiss ausgegossen wie ein Schokoosterhase. Das soll die absolute Loesung sein und machte glaube ich ein Ableger von "Internorm" Aber genau erinnern kann ich mich nicht.... :'(. Jedenfalls sind dann Rostprobleme Schnee von gestern....
Gruss
Peter :xxx
Titel: Re: Tankrevision
Beitrag von: Thorsten K am Mo.17.Jul 2006/ 12:10:48
Oh je,
hats jetzt Dich erwischt, Dietrich?
Ich bin ja jetzt auch 10 Tage nicht gefahren, mal sehen, was so passiert.
Jedenfalls wünsch ich gutes Gelingen!
Sonnige Woche
Thorsten
Titel: Re: Tankrevision
Beitrag von: Dietrich am Mo.17.Jul 2006/ 18:24:59
Moin gents,

schönen Dank für die Resonanz. Ich werde mich mal weiterkümmern und die Revision im Winter angehen. Zur Not fahre ich bis dahin eine Tankstelle an und "blase" mir das Leitungsende im Tank wieder mal "frei". Mal sehen, wie das auf dem England-Trip wird....

Schöne Grüße
Dietrich