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Jaguar-Technikforum => C,D,E-Type, S,MK,XK,SS => Thema gestartet von: capetonian am Do.02.Nov 2006/ 21:41:17
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Wie hoch dreht Ihr Eure Motoren? Ich dachte mir, das waere einmal ganz interessant zu wissen.
Bei mir:
1952 MG TD: max. ca. 4800 U/Min - ich weiss gar nicht, wie hoch ich ihn drehen koennte, es gibt da keine Anzeige / Limitierung.
1959 MK IX: das hoechste war 4000 U/Min (roter Bereich ab 5500 U/Min), aber da spielt die Automatik mit (den MK IX habe ihn noch bis morgen)
Den MK IX habe ich nicht absichtlich auf unter 4000 gehalten, das hat sich so ergeben.
Dreht Ihr Eure Motoren aus, oder versucht Ihr die Motoren zu schonen?
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Moin
Ich versuche zu schonen.
Fahre in der regel auf Landstrassen 60 und auf der Bahn 80.(meilen ;D)
Habe ein Europa-Getriebe 3.07 mit Automatik.
Am Feiertag hab ich ne kleene Ausfahrt gemacht mit dem Hardtop drauf,auf der Autobahn mussten es dann mal 110 meilen sein :-[ da drehte der Motor 4400U/min.
gruss
micha
E V 12 OTS
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Dreht Ihr Eure Motoren aus, oder versucht Ihr die Motoren zu schonen
Wir schonen den Motor, und drehen aus! :D
Der DZM unseres `S` geht von 0 - 5800 1/min, ( dort beginnt der rote Bereich ) und je nach benötigter Leistung und Lastzustand wird dies auch ausgenutzt, denn dafür war der Motor gedacht. ;D
gruß
me. gerd
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Wir schonen den Motor, und drehen aus! :D
....... und je nach benötigter Leistung und Lastzustand wird dies auch ausgenutzt, denn dafür war der Motor gedacht. ;D
8) Genau! Es ist ein weitverbreiteter Irrtum, dass man meint man haette Vorteile von niedertourigem fahren, oder Angst vor Verschleiss....
Wahr ist vielmehr:
Ueber den Daumen sind Automobilmotoren auf 2000Stunden Volllastlebensdauer ausgelegt, heisst: 2000 Stunden bei maximaler Leistung.
Das ist ersma nicht da wo die maximale Drehzahl ist! Die maximal moegliche Motordrehzahl wird mechanisch einzig und allein von den Massenkraeften begrenzt die mit der Drehzahl zum Quadrat ansteigen. Durchaus kann man den Motor auch bis zur Hoechstdrehzahl beanspruchen, jedoch nur "kurzzeitig" Die Hoechstdrehzahl ist dann im Normalfall irgendwie vom Hersteller begrenzt. Der Beginn des "roten" Bereiches kennzeichnet nur die "maximal zulaessige Dauerdrehzahl", heisst: bis zu dieser Grenze kann ich praktisch konstant volles Rohr fahren!
Ein gesunder Motor, gut gewartet....ist dafuer gemacht sein gesamtes Leistungsspektrum zu nutzen, sonst braucht man gar nicht erst nach den KW im Schein gugge.... :tongue! :tongue!. Beim durchschnittlichen fortbewegen im Normalverkehr wird man seinem Motor in einem 2t-Schiff kaum mehr als 50-80KW abverlangen....
Gruss
Peter :xxx
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Moin gents,
ich kann da Gerd und Peter nur zustimmen und bewege den MK II (1962) oder den XJ 6 (1972) auf Autobahnen und Landstraßen entsprechend, so dass mich ich regelmäßig bei freier Bahn mit 160 km/h und mehr fortbewege.
Das ständige red-light-hopping à la Berlin ist für diese alten Motoren ohnehin nicht förderlich, ganz abgesehen von den abgerufenen Drehzahlen im innerstädtischen Bereich von unter 1500 rpm.
kind regards
Dietrich
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"Ich versuche zu schonen.Fahre in der regel auf Landstrassen 60 und auf der Bahn 80.(meilen )Habe ein Europa-Getriebe 3.07 mit Automatik.
Am Feiertag hab ich ne kleene Ausfahrt gemacht mit dem Hardtop drauf,auf der Autobahn mussten es dann mal 110 sein da drehte der Motor 4400U/min. gruss micha"
Hallo Micha !
Ich vermute Du meinst mit "110" Meilen !? Wenn das nur Km-gewesen wären, würden entweder Tachometer oder Drehzahlmesser nicht stimmen.
Mit freundlichen Grüßen Wolfgang Gatza
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Hallo Wolfgang
Logo meilen,sind ja wie du weisst knapp 180 km/h. (176 ! )
gruss
micha
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Wahr ist vielmehr:
Ueber den Daumen sind Automobilmotoren auf 2000Stunden Volllastlebensdauer ausgelegt, heisst: 2000 Stunden bei maximaler Leistung.
Hallo Jagpit,
ich weiss ja nicht, wo Du Deine Informationen her bekommst, aber das auszuprobieren würde ich niemand empfehlen. Solche Werte gelten für Nutzfahrzeuge!
Ansonsten halte ich es tendentiell auch eher mit Euch Drehzahlgesichtern, allerdings wohlwissend, daß Verschleiss in erster Linie eine Drehzahl-Frage ist und ich insofern etwas früher mit einer Motorüberholung rechnen muss . . .
Vor kurzem habe ich eine plausible Faustformel in Jaguar-Fachkreisen aufgenommen: 2/3 der Höchstgeschwindigkeit ermöglichen fast ein ewiges (mechanisches) Leben, zumindest sind 300.000 km keine Seltenheit. Das würde ich so auch unterschreiben.
Nun kann natürlich jeder selbst den Abgleich mit seiner Jahresfahrleistung, seinem eigenen Baujahr, und . . . ggf. seiner Portokasse machen.
Gruß
Bill
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Moin Bill,
ich denke, dass 300.000 km für die alten XK 6-Zylinder-Reihenmotoren der fünfziger bis neunziger Jahre utopisch sind.
Möge sich derjenige melden, dessen Motor nachweislich ungeöffnet (bis auf Ventile einstellen) tatsächlich sogar die 200.000 km geschafft haben.
In der Regel sind Motorenrevisionen zwischen 130.00 und 160.000 km fällig, so meine Recherchen an Gebrauchtfahrzeugangeboten, oder ?
Schöne Grüße
Dietrich
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Mein XJ81 darf auch mal mit hohen Drehzahlen fahren, beim Beschleunigen. Ansonsten so wie das Getriebe schaltet. Der Drehzahlbegrenzer wird schon dafür sorgen dass der Motor keinen Schaden nimmt, musste bisher aber noch nicht aktiv werden.
Mein erstes Auto aber hatte keinen Begrenzer und da durfte der Motor (Opelmotor 16SH) auch mal über 8000 Undrehungen laufen (der nachgerüstete Drehzahlmesser ging bis 9999). Allerdings ist dabei auch mal ein Hebel zur Ventilbetätigung gebrochen, der war aber schon vorher beschädigt weil der hydraulische Ventilspielausgleicher fest saß. Dann bin ich mit 3 Zylinder noch zur Uni gefahren und hab dort auf dem Parkplatz im Regen das Nockenwellengehäuse abgeschraubt und einen neuen Hebel eingesetzt. Die Vorlesungen an dem Tag sind für mich dann natürlich ausgefallen, man muß ja Prioritäten setzen.
Aber ein gesunder Motor kann durchaus mal hochtourig laufen. Solange es kein Dauerzustand ist.
Gruß Martin
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Hallo Dietrich,
ja, ich rudere ein Stück zurück: das Zitat der 300.000 km war aus dem Zusammenhang gerissen und betraf den V12 (Zitat Dieter Lembke, Jaguar Lembke & Schöne, Frankfurt).
Beim XK-Motor sind die Kolbengeschwindigkeiten doch klar höher und das erste Öffnen erfolgt meist deutlich früher, angeregt durch fortschreitende Inkontinenzen.
@capetonian: dauerhaft gehen 5000 U/min (bei gesundem Motor und Kühlung), kurzzeitig sind 5800 U/min ohne Schaden möglich, jedoch macht das wenig Sinn, da hier bei originalen Motoren die Drehzahl der maximalen Leistung klar überschritten ist (bei DIN-Angaben reden wir hier von 4750 - 5250 U/min, je nach Motortyp und Fzg).
@capetonian(2): ich neide Dir den beginnenden Sommer da unten ein wenig . . .
Gruß
Bill
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In der Regel sind Motorenrevisionen zwischen 130.00 und 160.000 km fällig, so meine Recherchen an Gebrauchtfahrzeugangeboten, oder ?
Hallo Dietrich,
auch 180-200.000 sind mir ohne Revision untergekommen. Lediglich die Dichtung war da mal zu machen. Über deren Trinksitten in Punkto Öl kann ich Dir leider nichts sagen, da sie nicht mir gehörten. Die 4.0l der AJ6 und AJ16 haben sich allerdings als deutlich robuster herausgestellt. Die meisten gehen weit über 200.000km ohne Revision. Lediglich der 3.2l bildet hier mit Werkstattbesuchen bei 130-160.000 km die traurige Ausnahme.
Ich würde allerdings die 70er Jahre als Trauerspiel als Punkt "BL leidige Mitarbeiterschlampereien" und von den damaligen Zuständen betroffene meuternde und streikende Mitarbeiter abhanken. Dort sind so viele Dinge eingespart worden und der Rest ging auf das Konto mutwillige Boykottierung. Das betraf auch die Genauigkeit - sorry Ungenauigkeit beim Motorenbau.
Viele Grüße
Kai
Viele Grüße
Kai
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Also ich wäre da schon etwas vorsichtiger mit aussagen in richtung vollast.
Da unsere katzen alle nicht mehr die jüngsten sind, ist das eine oder andere spiel
in lagern und passungen zu berücksichtigen. Statische und dynamische unwuchten bzp bei rotatorischen lasten (kurbelwelle), federermüdung (zb Ventilfeder) etc - von thermischen problemen wollen wir gleich gar nicht anfangen, also mir reichen 2/3 last ganz und gar.
ars longa: peter