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Jaguar-Technikforum => Allgemeine technische Themen => Thema gestartet von: Peter. J. Ortmann am Mi.20.Feb 2008/ 21:47:51
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Mein DD6 Insignia hat nun gut 280.000 auf dem Buckel. Das Sonderleder ist äußerst empfindlich. Und weißes Leder "pale stone" sowieso. Nun habe ich von Lederpflege keine große Ahnung. Ich hatte das übliche Sortiment verprobt, auch das sündhaft teure Connolly Lederpflegeset in der hübschen Verpackung. Am Ende war alles ruiniert, besonders der Fahrersitz und die Seitenablage.
Ich habe mich ans Lederzentrum gewandt. Mail mit Photos der desaster area und eine Probe vom Leder auf dem Postweg.
Der Service des Lederzentrums ist sehr gut. Ich wurde telefonisch umfassend beraten. Die Anmischung der Sonderfarbe für die Tönung ist perfekt. Ich habe den Reinigerset bestellt, die Tönung und Protector-Schutz. Das Ganze mit Schwamm und Tuch aufgetragen. Für den ungeübten Ledersanierer eine machbare Aufgabe. Die Arbeiten sind verblüffend gut gelungen. Nächste Woche gehts dann die großen Sachen -: peter
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Moin Peter,
gut zu Wissen was man machen kann wenn es soweit ist.
Mein Jag hat zwar erst gut ein Drittel deiner Laufleistung u. das Leder ist im entsprechenden Zustand, aber wenn es soweit ist weis ich ja was ich machen kann/muß
Schönen Tag ;)
Ingmar
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Hallo Ingmar,
in der Tat kann man es gelassen sehen. Und wenn es denn soweit ist, dann kann man sich selbst helfen. Auf jeden Fall eine Empfehlung dieses Lederzentrum.
Früh gepönt hat nie gereut oder so -: peter
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Hallo an allen Katzenliebhaber,
kann mein Vorredner nur zustimmen: machen z.Z. schon das zweite Fahrzeug mit den Pflegeprodukten des Lederzentrums.
Die helle Sitze im XJ6 S3 machen eine Metamorphose durch! ;)
Es ist echt erstaunlich wieviel Schmutz auf dieses Leder sitzt.
Bilder folgen später.
Au jeden Fall kann ich das Lederzentrum weiterempfehlen :+++
Gruß
Rudolf
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Teil II
Eigentlich 1 Fall für den Abdecker, dachte ich. Die Seitenlehne ist großflächig aufgescheuert, die Rückenpolster sind mit Marken durchsetzt (vermutlich durch die Gürtelkante verursacht beim Einstieg).
Mit dem sogenannten Lederfresh ist der Schaden sehr gut zu kaschieren. Mit dem Schwamm trägt man die Flüssigkeit auf, und sogleich wird mit dem Föhn getrocknet. Diese Prozedur wiederholt man einige Male bis der Auftrag deckend ist. Problem: Die mehrmals getupften Stellen heben sich von der nur gewischten Umgebung etwas ab. Es bleiben Unterschiede in der Farbdeckung. So kommt man nicht umhin, eine ganze Partie zu tupfen. Was ziemlich aufwendig ist. So kann man auch gleich zur Farbpistole greifen. Das also gilt es zu überlegen, bevor man mit der Arbeit beginnt. Ich für meinen Teil bin mit dem Ergebnis zufrieden. Kein Vergleich zu vorher. Bin gespannt auf das Langzeitergbnis. Die behandelte Seitenlehne ist auf der Oberfläche rauher und bleibt daher wohl anfällig für Abrieb. Ich habe diese Stellen mit einem speziellen Protector versiegelt (gibt's ebenfalls vom Lederzentrum). Dito die Fuse Boxen im Fußraum (beim Insignia ist eben alles Leder von oben bis unten)
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Hallo Peter,
das Ergebnis ist fantastisch :super
Die Produkte scheinen ja wirklich toll zu sein. Gut zu wissen.
grüsse aus den Bergen,
Sakis
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,,, kann ich nur bestätigen. Da das Lederzentrum bei mir direkt um die Ecke ist, fahre ich dort meistens hin, wenn es ein Problem mit Leder gibt (das gilt nicht nur für Automöbel). Für den XK/R haben sie sich fast 2 Stunden lang die Mühe gemacht, den exakt richtigen Farbton anzumischen. Auch die (wahrscheinlich ewig gleichen) Fragen des "Lederlaien" werden geduldig beantwortet und in meinem Fall sogar mit einer kostenlosen praktischen Demonstration unterlegt.
Auf jeden Fall ein Empfehlung
Eine gute Woche allen
Jochen
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Danke für den Erfahrungsbericht. Ich habe bei einem anderen Auto auch mit Produkten eines Lederspezialisten aus unserem Meilenwerk laboriert, war aber letztlich enttäuscht. Sobald das Wetter wieder zu Wochenendaktionen am Auto einlädt, werde ich die LZ-Produkte mal ausprobieren.
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Unter die Haut. Exkurs.
Da wir gerade dabei sind. Kleine Beulen im Leder. Bisher habe ich mich nicht getraut. Heißt es doch: Vorsicht vor dem Kleber! Schlimmer als des Nicht-Kleben desselben ist das Durchschlagen von unten. Da hilft dann auch kein Lederzentrum.
Nun habe ich gute Erfahrugen gemacht bei der Verklebung des Gestühls mit stinkordinärem Uhu-Kraft. Allerdings waren die Enden frei. Und nu - aufschneiden? Was minimalinvasives mußte her. Doch nicht so minmal, daß der Druck die Kanüle sprengt und der Rotz durchs Zimmer fliegt. Lösung: Lange Nullneuner Nadel.
Ergebnis: man lernt doch nie aus. Voilá
p.s. Jochen: Saxo ist eleganter keine Frage, aber Congas kleben besser :super
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Hallo Detlef,
Deine "nullneuner" Lösung habe ich auf alle Fälle schon mal in meine "wie geht was"-Liste aufgenommen :super
Vorschlag:
Lass uns Sax und Kongas zusammenlegen und die Trocknungszeiten für Lack und Kleber mit einer Blues-Session überbrücken 8)
(heute steht die Lackierung des Tanks an)
lg
Jochen
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Hallo Detlef,
Hallo Jochen,
???
Gruß
Detlef
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sollte natürlich PETER heißen
sorry
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Die Methode ist doch nicht perfekt. Nullneuner funktioniert gut, die Einstiche sind nicht zu sehen. Man kommt auch in jede Ecke. Und der Kleber klebt gut, - zu gut.
Problem: Die Oberfläche ist nicht glatt, sieht aus wie nach einer Liposektion. Der Stempel (Congafuß) bringt nur Punktlast, das der Fehler. Man braucht also einen Stempel, der die gesamte Fläche gleichmäßig belastet. Jetzt wird's schwierig.
Aus dem großen Kapitel "Trial and Error" -: Peter
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Was sonst noch so anliegt ..
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Was sonst noch so anliegt ..
Moin Peter,
das sieht so aus als wenn du noch manche Wochenenden keine Langeweile hast... ;) :D
Grüße
Ingmar
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Was sonst noch so anliegt ..
Hallo Peter,
da hat sich aber jemand ganz schön was vorgenommen ;)
das das Resultat sich sehen lassen wird, davon bin ich überzeugt und würde mich über weitere Bilder sehr freuen :xxx
gruss vom kalten Berg,
Sakis
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Moin Peter,
irgendwie bewundere ich Menschen, die sich solchen Aufgaben stellen.... :xxx :+++ :xxx
Jedoch bin ich auch irgendwie froh, dass ich nicht vor solchen Herausforderungen stehe.... :whistling
Ich wünsche dir auf alle Fälle ein gutes Gelingen, und weiterhin ein gutes Händchen.
HERZliche Grüsse nach Berlin
Egon ;)
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Moin Ihr Lieben,
sieht schlimmer aus als es ist. Außerdem sehe ich mich in guter Gesellschaft mit Sakis, Klaus, Uwe, Rüdiger und allen, die sich vor mir durch diesen Kabelsalat gekämpft haben.
Apropos Vorgänger. Man macht schon erstaunliche Entdeckungen. Wie oben auf dem Bild zu sehen ist, ist die ECU angezapft, um Plus fürs Radio zu holen.
Der Erstbesitzer war ein Unternehmer mit Wohnsitz in der Toskana. Das gute Stück wurde nur chauffeurbewegt. Ich habe mir die Historie des Wagen vom Nachfolger ausführlich berichten lassen. Dieser - ein Freund des Erstbesitzers und nach eigener Aussage Jaguarbesitzer seit den 50er Jahren - hat den Wagen nur bei Jaguar servicen lassen. Ich erwähne diese Vorgeschichte auch nur deshalb, da mir seit einigen Tagen diese Details wieder in Erinnerung kommen und ich mir einige Beobachtungen nicht erklären kann, und so rein gar nicht mit der Vorgeschichte zusammenpassen. Oder doch?
Wie bereits oben schon mal geschrieben, zeigte sich der Fahrersitz in einem desolaten Zustand. Ich meine die Unterseite. Der Drucksensor ist ausgebaut. Gut - gibt ja Leute die sich nicht anschnallen wollen. Also kann man auf das Erinnerungssignal im Cockpit auch verzichten. Es fehlen die hinteren Klammern der Gummimatte. Gut - hat jemand vergessen bei der Montage. Das Schaumpolster ist ausgerissen. Faustgroße Stücke, einfach raus. So als hätten ein Karnickel oder ein Kleinkind daran ganze Arbeit geleistet. Das zunächst auch mein Verdacht. Denn wer macht sowas, und warum?
Dann die Entdeckung - der Beifahrersitz sieht genau so aus. Sensor ausgebaut, hintere Klammern fehlen, Schaumstoff rausgerissen.
Und gestern nahm ich die hinteren Sitzbänke raus. Und was sehe ich? Unterseitig ist der Schaumstoff ausgerissen. Schöne faustgroße Mulden über die gesamte Länge.
Tja.. wozu braucht man solche Stauräume - fragt: Peter
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Tja.. wozu braucht man solche Stauräume - fragt: Peter
Moin nach Berlin...
... wenn das Hinterteil zu weit absteht... :D
Grüße
Ingmar
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@ Peter. J. Ortmann
hallo Peter, respekt vor der Arbeit :+++ :xxx :+++, würde ich meinem Jag auch gerne mal angedeien lassen, so eine Lederaufbereitung. Ich hätte aber gerne mal gewusst, welche Teile im innenraum mit echtem Leder überzogen sind und welche nicht, ist für die "richtige" Pflege ja sicher nicht unwichtig.
Ach ja, meiner ist ein 89er Sovereign, in Westminsterblau / Trimm ist AEE (Doeskin) und die Amaturentaqfel und Türoberseiten sind in warm-charcoal.
Außerdem brächte ich einmal einen Tip, welchen Teppichboden bzw. dessen Farbe ich habe (passend zum Lederfarbton).
Bin für jeden Tip dankbar...
Gruß und weiterhin gutes gelingen wünscht....
Marc.
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Hallo Marc,
alles kein Problem. Bisher unbedarft in Sachen Lederpflege kann ich die Selbsthilfe empfehlen. Man muß nicht zum Sattler. Frage welche Teile aus Leder sind ist mit Ausnahme der Insigniamodelle einfach zu beantworten: Sitze vorn und hinten, Seitenverkledung der Türen und die Konsole (evtl auch die B-Säule, untere Verkleidung) Alles andere ist aus Plastik (Armaturenbrett, Säulen, Hutablage, Verkleidung Handbremse, Fuse-Boxen etc)
Der Ausbau einiger Komponenten gestaltet sich im Einzelfall etwas tricky. Wenn Du nicht weiterkommst dann einfach fragen. Zum Teppich kann ich nichts sagen. Mit der Zeit bleicht das Material aus und zeigt sich mehr oder mitgenommen. Ich hatte überlegt, das Material nachzufärben, bin aber von dieser Idee wieder weg.
Peter
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Hallo Peter,
sehr schöne Arbeit, da kann ja der Frühling kommen. Es ist immer verwunderlich wie viel Dreck auf dem Leder sitzen kann. Kann das Lederzentrum auch wärmstens weiter empfehlen. Diese Adresse bekommen meine Kunden auch immer von mir wenn sie Leder selbst färben wollen. Dort bekommt man auch Adressen von Fachbetrieben genannt , die in der Nähe sind, nur für all die, die es nicht selbst machen wollen oder ihnen die Zeit fehlt.
Für solche Arbeiten (Kleben) ist auch auf das Datenblatt vom Kleber zu achten. Da es im Fahrzeug sehr warm werden kann und damit Deine schöne Arbeit so bleibt wie sie ist. Deshalb verwende ich Pattex Kraftkleber Classic hochwärmefest von Henkel (-40°C bis +110°C). Gibt es in gut sortierten Baumärkten in verschiedenen Gebindegrössen (Tuben, Dosen in verschiedener Grössen + Kanister). Beim Kauf ist auf den Begriff hochwärmefest zu achten, da es von Pattex verschiedene Klebersorten gibt.
Deshalb nehme ich für Himmelverklebungen von Formhimmeln (wo jeder gern Sprühkleber verwendet) auch Pattex. Sprühkleber ist allgmein nicht so temperaturbeständig. Und da ich Garantie auf meine Arbeiten gebe, benutze ich nur Material mit den etnsprechenden Werten.
Modi: Habe noch vergessen zu erwähnen, dass eine Lederausstattung bei den Engländern (und natürlich auch bei anderen Farbikaten) auch immer Kunstlederteile enthält. Also keine Voll-Lederausstattungen sind. Meist sind es die seitlichen Böden. Wenn jemand in der Nähe wohnt und sich nicht sicher ist, kann gern vorbei kommen, zeige ihm dann die Sektionen.
Adresse unter Kontakt: http://www.sitzwerkstatt.de (http://www.sitzwerkstatt.de)
Wünsche allen eine schöne Saison und allzeit gute Fahrt
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Hallo Leute,
konne meine Beitrag leider nicht editieren.
Es finden sich auch Kunstlederteile in der Ausstattung, die man bei der Lederpflege getrost ignorieren kann. Eine Lederausstattung bei den Engländern (und natürlich auch bei anderen Farbikaten) sind also keine Voll-Lederausstattungen. Meist sind es alle seitlichen Böden, Türverkleidungen und Rückwände der Vordersitze. Diese werden aus Kostengründen nicht in Leder gefertigt.
Wenn jemand in der Nähe wohnt oder während meiner Geschäftszeiten auf einer Spritztour ist und sich nicht sicher ist, kann gern vorbei kommen, zeige ihm dann die Sektionen.
Adresse unter Kontakt: http://www.sitzwerkstatt.de (http://www.sitzwerkstatt.de)
Wünsche allen eine schöne Saison und allzeit gute Fahrt
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...das stimmt. Kann sich jeder mal bei seiner Serie III oder XJ40 ansehen, wo Türpappen, Sitzseiten und Rückseiten (bis auf Daimler) aus dem Kunstleder Ambla sind.
Gruß
Daniel