Autor Thema: Wellendichtring vom Getriebe hinten beim 4,2 Liter E-Type  (Gelesen 11481 mal)

Offline Peter Pleyer

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Re: Wellendichtring vom Getriebe hinten beim 4,2 Liter E-Type
« Antwort #10 am: Mi.12.Okt 2016/ 07:31:10 »
Hallo Matthias!
Achso....da war ich ma wieder auf'm falschen Dampfer...:-)
Hm...ja....auch das ist ein Problem.....da gibt es wieder 2 Varianten, eine Schlechte und eine weniger Schlechte:
Die Bördelverbindung mit zwischengelegtem, balligem oder kegeligem Dichtring ist recht vibrationsanfällig, vor allem weil ja meist nur 2 Bolzen da sind. Die etwas weniger schlechte Variante führt das Hosenrohr noch ein Stück in den Krümmer und gibt so eine etwas bessere Verbindung gegen Vibration....aber eine Lösung ist das auch nicht.
Am ehesten würde ich überlegen dahinter ein Wellrohr oder Flexrohr einzusetzen was die Motorbewegung aufnehmen kann. Dann kann sich die Verbindung mitbewegen ohne die Abgasanlage mitzustemmen.
Gruß
Peter
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Offline Matthias S

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Re: Wellendichtring vom Getriebe hinten beim 4,2 Liter E-Type
« Antwort #11 am: Mi.12.Okt 2016/ 09:29:31 »
Hallo Peter,
der E-Type hat immer 4 Schrauben am Flansch und auch schon in der Serie ein Flexrohr es sind eigentlich 2 einzelne und kein wirkliches Hosenrohr - aber für das bessere Verständnis habe ich es so genannt.... Die Quetschdichtung zwischen Rohr und Krümmer ist halt nicht ganz dicht, da der Winkel im Ausgang trotz Wellrohr immer wieder verspannt ist und dann braucht man halt einen weichen Dichtring und keinen so harten, wie er original geliefert wird. Daher meine Frage nach der Erfahrung mit "GunGum" hier mehr Masse zum Abdichten reinzubringen und ob es da Erfahrungen gibt. Eine weiche Quetschdichtung wäre die Lösung und nicht das harte Zeugs, was original geliefert wird.

Gruss Matthias

Offline Peter Pleyer

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Re: Wellendichtring vom Getriebe hinten beim 4,2 Liter E-Type
« Antwort #12 am: Do.13.Okt 2016/ 06:44:55 »
Moin!
Also von Gun-Gum und ähnlicher Schmiererei halte ich gar nix....das Zeug ist erst ein wenig dicht, dann härtet es mit der Hitze aus und wird hart wie Beton.....und dann bröselt es weg! Am Hosenrohr nicht zu gebrauchen, dann bist du wieder da wo du angefangen hast!
Hmm...weichere Ringe sind doch kein Problem, wenn du eine Werkstatt ausfindig machst oder irgendeinen Bekannten der ne Drehbank hat oder du vielleicht selbst.......?
Aus Aluminium als approbates Mittel der Wahl drehen.....da du keine Rennen fährst, wirst du die 650° ca. da wohl nicht erreichen. :-))  Alternative wäre natürlich Kupfer.....Wenn ich mich recht erinnere sind diese Ringe im Original aus Stahlguss und eh' ziemlich spröde so daß sie dann irgendwann sowieso Haarrisse kriegen und auch schon deswegen pöffken.....das Ganze ist eine vermurkste Konstruktion die über Jahrzehnte gewachsen ist und Keiner hat sich da wirklich was einfallen lassen wie es besser geht.......eine ewige Baustelle.
Gruß
Peter
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