Moin,
Bei ner klassischen Radlagerung sind die Aussenringe der Kegelsaetze eingepresst.
Den aeusseren Innenring hast du ja nach Loesen sofort in der Hand, der Innere wird durch den Simmering festgehalten und kloetert da frei rum. Nu legst du die nabe ersma auf den Kopf und kloppst mit dem Durchschlag den aeusseren (kleineren) raus, dann hast du mehr Platz. Dann umdrehen und den Inneren Innenring rauskloppen....Simmerring kommt dann von alleine mit. Zum zusammenbau umgekehrt...erst den groesseren neuen Aussenring, dann den kleineren. Innenring des groesseren mit Fett einkleben und neuen Simmerring drueberkloppen. Fertig.
Die Nabe wieder aufziehen und unter gleichmaessigem drehen so fest anziehen, dass sie sich nicht mehr von Hand drehen laesst. Dann einen Schlitz an der Kronenmutter zurueck und sichern. Kappe drauf, abschmieren! Rad drauf und fertig. Nach 1-2 Tagen spielfrei nachziehen. Die generelle Lagerluft fuer einen solchen Kegelrollensatz bei der belastung betraegt etwa 0,02mm. Man muss aber nicht messen. Es ist besser einen Kegelsatz leicht vorgespannt zu betreiben. Also oefter mal den "Schunkeltest" am Vorderad machen...da fuehlt man mit der Hand wenn Spiel ist. Alles was du mit der Hand fuehlen kannst ist zu viel! Dann einen Zahn nachziehen. So lange wiederholen bis sich das Lager "Beruhigt" Dann einmal jaherlich pruefen. (Bei normalem Gebrauch)
Gruss
Peter