Hallo Kai und alle, die vielleicht mal eine Batterie brauchen,
ich habe jetzt von ATU die Hausmarkenbatterie eingebaut, also eine Arktis 60 Ah. Die 60 Ah passt von der Grundfläche her leicht in die Halterung, sie ist nur etwas höher (ca. 200 mm).
Die Arktis haben im ADAC-Vergleichstest Ende 2002 überraschend den 3. Platz belegt, knapp hinter den jeweils wesentlich teureren Hoppecke und Moll-Batterien und weit vor irgendwelchen sonst bekannten Markenbatterien. Dabei ist das Preis-Leistungsverhältnis überragend (64,50 Euro!), andere kosten oft das 2 bis 3fache.
Der eigentliche Grund des Batterietausches war, dass der Wagen sporadisch ohne Vorwarnung für ein paar Stunden nicht mehr ansprang, dh. beim Startversuch flatterte das Anlasserrelais, der Anlasser drehte nicht, es war nur ein mechanisches Knattern zu hören. Ich denke, die alte Batterie hatte noch genügend Spannung um das Relais umzukippen. Der Anlasser zog dann jedoch soviel Strom, dass die Spannung zusammenbrach und das Relais wieder zurückkippte - worauf das ganze wieder von vorne losging usw. ....

Zusätzlich funktionierten die elektrischen Fensterheber hinten nicht mehr, vorne jedoch schon (warum eigentlich?!).
Seit dem Batteriewechsel startet der Motor jedenfalls perfekt. Wer hat schon mal sowas gehabt? Sehe ich das richtig so, das mit dem Hin-und-Her des Anlasserrelais? Kann dasselbe auch mit dem Zündrelais passieren, dh. kann es sein, dass zwar der Anlasser drehen würde, dann aber das Zündrelais flattert?
Könnte das Ganze (Probleme beim Start) auch mal bei Kontaktproblemen an den Relais auftreten, und hat es Sinn, die Kontakte der Relais zu warten? Oder sind die Relais nicht zerlegbar?
Oder ist meine Theorie kompletter Blödsinn?

Über Antworten würde ich mich freuen,
Heiko