Autor Thema: Bioethanol in Jag?  (Gelesen 18419 mal)

Offline X-Man

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Bioethanol in Jag?
« am: Mi.18.Jul 2007/ 09:51:59 »
Morgen Leute,

bei unserer Tanke um die Ecke gibt es neuerdings Bioethanol. :super

Hat 110 Oktan u. kostet 95 Cent den Liter.

Dieses muß man mit Super mischen. :'(

Nun meine Fragen:

1. Kann man das überhaupt in der Katze verbrennen? ???
2. Wenn  ja, in welchem Mischungverhälnis? ???

Was sagt denn der geneigte Leser dazu? ???

Gruß
Ingmar

Offline Peter Pleyer

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Re: Bioethanol in Jag?
« Antwort #1 am: Mi.18.Jul 2007/ 10:27:09 »
Achnee! Sind die Typen endlich aufgewacht.... :D
Also, du kannst problemlos bis E15 fahren, also 15%Ethanolanteil. Dazu den billigsten Sprit mit 95Oktan, 92 würd auch gehen...gibbet in Deutschland aber nicht.  :'(
Wenn du mehr tanken willst musst du deine Zündung vorstellen und auf Dauer deine Spritleitungen auf Edelstahl und PU umbauen da Ethanol aggressiv ist und die Gummischläuche auf Dauer porös werden.
Sonst....gibts nichts zu beachten, ausser dass man es vor dem Winter wenn man die Mietze einmotten will nicht drin lassen sollte da Ethanol stark hygroskopisch ist und unheimlich Feuchtigkeit anzieht die dann im Tank verbleibt.
Gruss
Peter  8)
p.s. du wirst dich wundern wie seidenweich die Mietze läuft..... ;D
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Offline Peter Pleyer

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Re: Bioethanol in Jag?
« Antwort #2 am: Mi.18.Jul 2007/ 10:28:49 »
Achso...vergessen.... :tongue!
Der Verbrauch wird ansteigen, Ethanol hat nur etwa 75% des Energiegehaltes von Benzin.
Gruss
Peter  8)
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Offline X-Man

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Re: Bioethanol in Jag?
« Antwort #3 am: Mi.18.Jul 2007/ 11:04:38 »
Achso...vergessen.... :tongue!
Der Verbrauch wird ansteigen, Ethanol hat nur etwa 75% des Energiegehaltes von Benzin.
Gruss
Peter  8)

Also hat das ganze vom rein finanziellen Standpunkt aus gesehen überhaupt keinen Sinn....

Danke u. abgehakt

Ingmar

Offline Peter Pleyer

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Re: Bioethanol in Jag?
« Antwort #4 am: Mi.18.Jul 2007/ 11:10:57 »
Korrekt!
Momentan liegt man kostenmässig etwa gleich auf.
Bezüglich Kaltstart und Klopffestigkeit sowie Sauberkeit des Treibstoffes ist Ethanol allerdings klar im Vorteil. Am Besten merkt man es in der kalten Jahreszeit. Ethanol ist deutlich zündfreudiger. Ethanol ist auch wie jeder Alkohol ein Fettlöser und demnach ein Reinigungsmittel das vor allem den Einspritzventilen gut bekommt.  :whistling
Gruss
Peter 
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Offline X-Man

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Re: Bioethanol in Jag?
« Antwort #5 am: Mi.18.Jul 2007/ 11:15:52 »
Korrekt!
Ethanol ist auch wie jeder Alkohol ein Fettlöser und demnach ein Reinigungsmittel das vor allem den Einspritzventilen gut bekommt.  :whistling
Gruss
Peter 

Ist klar Peter - schon begriffen... :whistling :D :D

Offline Marcel

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Re: Bioethanol in Jag?
« Antwort #6 am: Mi.18.Jul 2007/ 11:23:03 »
Hallo Ingmar,

ich gehe mal davon aus, dass bei Euch das in Deutschland gängige E85 und nicht E100 verkauft wird. Im Handbuch steht, daß Du maximal 10% Ethanolanteil fahren darfst - und momentan wird dem Tankstellenbenzin bereits 5% Biokraftstoff (bei Ottokraftstoff ist das Ethanol) beigemischt.
Bei uns hat sich ein Student seine Fahrzeuge auf Ethanolbetrieb selbst umgerüstet und eine entsprechende Softwareänderung vorgenommen (um die höhere Klopffestigkeit auszunutzen) - und selbst der sagt, daß sich der Ethanolbetrieb nur im Sommer bei hohen Spritpreisen rechnet. Dein XJS nutzt noch nicht mal die höhere Klopffestigkeit des Bioethanols aus - und nebenbei riskierst Du Schäden an kraftstofführenden Bauteilen sowie am Zylinderkopf und den Auslassventilen... . Ich glaube Du bist dieses Jahr nicht mehr scharf auf solche Schäden... .

Viele Grüße,

Marcel.
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Offline Peter Pleyer

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Re: Bioethanol in Jag?
« Antwort #7 am: Mi.18.Jul 2007/ 11:27:41 »
- und nebenbei riskierst Du Schäden an kraftstofführenden Bauteilen sowie am Zylinderkopf und den Auslassventilen...

Verursacht wodurch?
Gruss
Peter
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Offline freeman04

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Re: Bioethanol in Jag?
« Antwort #8 am: Mi.18.Jul 2007/ 11:35:51 »
Das würde mich auch interessieren, wodurch Schäden an den Ventilen oder am Kopf entstehen sollen ?


Habe viele Jahre Grasbahnrennen gefahren. Da ist Ethanol ja der immer angesagte Treibstoff wegen der hohen Verdichtung der Motoren. Schäden am Ventiltrieb oder Kopf sind in der gesamten Zeit nicht aufgetreten
Denn der Fehler liegt im Anfang, und der Anfang, heißt es, ist die Hälfte des Ganzen, so daß also auch ein kleiner Fehler im Beginn entsprechend große Fehler im weiteren Verlauf zur Folge hat.

Offline Henning68

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Re: Bioethanol in Jag?
« Antwort #9 am: Mi.18.Jul 2007/ 11:37:52 »
Wenn Ethanol so ein guter Fettlöser ist solltet Ihr aufpassen das
es nicht den Ölfilm von der Zylinderwand wäscht.
Sonst muß Ingmar wieder zu Günter :'(
freundlichst,Henning