Autor Thema: Was ist der beste Weg zur Lackaufbereitung?!  (Gelesen 42292 mal)

Offline X-Man

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Offline V-Mann

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Re: Was ist der beste Weg zur Lackaufbereitung?!
« Antwort #41 am: So.11.Mai 2008/ 21:35:16 »
Das Ergebnis.

 :+++

Aber noch besser wäre ein Vorher/Nachher Foto, sonst weiß ja keiner, ob die ganze Prozedur wirkungsvoll war.

Dann bitte gleich noch Dokumentieren und die äußeren Einflüsse messen, um die Bedingungen auch auf andere Applikationen übertragen zu können. Und somit deine Arbeit mit herkömmlichen Verfahren vergleichen zu können.

Darüber hinaus bin ich sehr angetan von diesem mutigen selbstversuch und Forschungsdrang.

Gruß
Florian
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Offline Peter. J. Ortmann

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Re: Was ist der beste Weg zur Lackaufbereitung?!
« Antwort #42 am: Mo.12.Mai 2008/ 09:50:23 »
:+++

Aber noch besser wäre ein Vorher/Nachher Foto, sonst weiß ja keiner, ob die ganze Prozedur wirkungsvoll war.


Moin Florian,

ein Vorher-Nachher-Vergleich beweist nichts.  Ich sehe der Wagen ist sauberer nach der Wäsche + Wachsauftrag als vorher und das er glänzt.  Der Lack des Testwagens ist nicht der Beste: schon etwas matt und griesig (zudem seit Wochen nicht gewaschen  - siehe Bild c41_P.  Das Hinterher ist überhaupt kein Vergleich.

Ich dagegen will wissen, ob mein Wachs die gleichen Ergebnisse bringt wie ein Premiumwachs für mehrere hundert Euro.

Auch das Foto beweist nichts.  Wer eine Katze im regency red besitzt, sieht, das diese in Abhängigkeit von Sonne und Farbtemperatur von hellrot bis dunkelbraun changiert.

Einen Vergleich kann ich allenfalls im Labor unter konstanten Bedingungen anstellen.  Das selbe Auto im selben Zustand wird bei unterschiedlichen Tageszeiten anders scheinen.

Was ich als Beobachter dagegen feststellen kann ist: der Wagen glänzt. Ganz erheblich sogar. Das hat was mit der Totalreflektion des Lichtes und dem Grenzwinkel auf den Medien Wachs/Terpentinöl zu tun. Die Brechzahl von Terpentinöl ist annähernd die von Glas. Sobald sich das Öl verflüchtigt, wird dieser Effekt verblassen. Das passiert auch den Swissöl-Anwendern.  Alle 3-6 Monate muß ein neuer Auftrag her.

Das Ergebnis dieser Wachsexperimente ist schon außerordentlich.  Den Testwagen habe ich vor dem Wachsauftrag nur gewaschen, den Lack jedoch nicht mit Lackreiniger behandelt ( um Diffusionsvorgänge mit Terpentinöl  zu beobachten; diese haben nicht stattgefunden, es gibt also noch Reserven).

Um dennoch einen Vergleich zu haben mit anderen Polituren, habe ich die Kofferaumhaube abschnittsweise mit Sonax-Lackglanz und meiner Wachsmischung bearbeitet.  Das Ergebnis ist in der Tat bemerkenswert.

Die Sonax-Abschnitte zeigen eine geringere Farbintensität.  Zudem wirken sie etwas heller als die Wachsabschnitte.  Das ist möglicherweise auf Pigmentanteile der Sonaxpolitur zurückzuführen, welche das Licht diffuser brechen und Streuungen verursachen.  Am besten sieht man den Effekt beim Grenzwinkeleinfall des Lichts: kreisrunde Schleifspuren als Ergebnis von hunderten Wasch-und Poliergängen werden in den Sonax-Abschnitten deutlich sichtbar.  Auf den Wachsabschnitten dagegen nicht. 

Fazit: Ich werde erstmal das Langzeitergebnis abwarten. Und ich werde die Rezeptur variieren, um das Ganze leichter zu verarbeiten ( wer jemals ein altes Möbel mit Schellack poliert hat, weiß wovon die Rede ist).  Auf den Zusatz von Zimt, Maracuja oder Fruchtzwerg kann ich verzichten. Ich will das Zeuchs ja nicht vermarkten. 

Peter
Six Six

Offline X-Man

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Re: Was ist der beste Weg zur Lackaufbereitung?!
« Antwort #43 am: Mo.12.Mai 2008/ 09:59:45 »
Moin Peter,

also auf den Bildern ist der Unterschied gut zu erkennen.

Und da ich auch sehe das es beim fotografieren bewölkt war, kann das Ergebnis so schlecht nicht sein... :D ;)

Grüße
Ingmar

Offline Tiescher

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Re: Was ist der beste Weg zur Lackaufbereitung?!
« Antwort #44 am: Mo.12.Mai 2008/ 10:57:49 »

Fazit: Um die Wassertropfen erst einmal runter zu kriegen, bin ich zweimal kurz 100 gefahren, um nicht unzählig Handtücher, die ich auch nicht hier hatte, zum Trockenwischen zu brauchen. Denn Wasser ist hier sehr kalkhaltig - und die weissen Ränder um die Wassertropfen sind nicht sehr schön.



Moin,

da hab ich noch einen Tip (preislich allerdings mal wieder die obere Regalreihe): Zum Wasser entfernen nach dem Waschen nehme ich das/die "Hydralip" von Swizoel.

Leider ist die Oberfläche meines Italieners an den Seiten und hinten etwas zerklüftet, aber auf grossen Flächen, wie beim Jaguar vorhanden, wirkt das Ding wahre Wunder. Einmal drueber und streifenfrei trocken, macht allerdings gewöhnungsbedürftige Geräusche.

Gruss Björn

...nein, ich bekomme keine Provision von Swizoel...

Offline V-Mann

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Re: Was ist der beste Weg zur Lackaufbereitung?!
« Antwort #45 am: Mo.12.Mai 2008/ 11:26:06 »
...
Um dennoch einen Vergleich zu haben mit anderen Polituren, habe ich die Kofferaumhaube abschnittsweise mit Sonax-Lackglanz und meiner Wachsmischung bearbeitet. 
...
Fazit: Ich werde erstmal das Langzeitergebnis abwarten. Und ich werde die Rezeptur variieren, um das Ganze leichter zu verarbeiten
...

Ich bin beeindruckt, soetwas habe ich mir auch schon überlegt. Und wenn du mit deiner Rezeptur schon so hervorragende Ergebnisse erzielst, muß ich das auch mal versuchen.

Mir kribbelt es schon in den Fingern, eine parallele Forschungsreihe aufzubauen.

Gruß
Florian
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[Walter Röhrl]

Offline Montana

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Re: Was ist der beste Weg zur Lackaufbereitung?!
« Antwort #46 am: Mo.12.Mai 2008/ 18:54:48 »
Servus,

also wenn ich mir deine Fotos so anschaue, Respekt :+++ :+++
aber um auf die preisl. Frage nochmal zurück zu kommen: Klar, in der Anschaffung definitiv günstiger, aber hast du auch den zeitl. Aufwand berücksichtigt? Natürlich ist das toll wenn ich alles selber herstellen kann,aber, wenn du die wirtschaftlichen Kosten, Material, Zeit, usw. berücksichtigst was kommt dann als Kosten raus??
Swizöl will mit seinen Produkten natürlich Geld verdienen, wer will das nicht, das sollte man nicht vergessen. Da werden bei dieser Firma auch ein paar Mitarbeiter zu bezahlen sein, dann noch die Zwischenhändler, jeder muß was davon haben.
Viell. sollte man nicht immer auf den Herstellern rumhacken :tongue! :tongue!
Aus Jux und tollerei arbeitet niemand, und wenn ihr da jemand kennt, dann schickt ihn zu mir, kann sofort bei mir anfangen.

Gruß
Mike

Ps.: Ich arbeite nicht für Swizöl, und auch ich habe bei den Preisen erstmal geschluckt!!!
       
Cowboy Up

Offline V-Mann

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Re: Was ist der beste Weg zur Lackaufbereitung?!
« Antwort #47 am: Mo.12.Mai 2008/ 21:41:02 »
Och Mike,

es geht doch beim besten Willen nicht darum auf diese Weise Geld zu sparen oder eine Abneigung gegen irgendwelche Firmen zu entwickeln.

Es ist einfach nur der Drang, die Funktionsweisen der Inhaltsstoffe zu verstehen und aus Spass und Freude dieses selber herzustellen.

Ich würde sagen eher Spieltrieb, Neugier oder Forschungsdrang, das möge jeder für sich selber herausfinden.

Eine Kostenrechnung ist hier sowieso fehl am Platze! Dafür steckt Peters Produkt noch zu sehr in der Entwicklungsphase, denn hierfür müsste man noch Folgende Aspekte hinzuziehen:
- Nachgefragte oder benötigte Mengen
- Rohstoffkosten
- Fixkosten (z.B. kalkulatorische Miete von seiner privaten Küche, Beleuchtung, Heizung, ...)
- variable K.
- Lagerkosten
- Verpackung / Vertrieb
Und dann:
- Mögliche Applikationsverfahren
- Haltbarkeit gegenüber herkömmlichen Methoden über die Zeit
- Haltbarkeit gegen chemische und physikalische Einflüsse
- ...

Ausserdem kauft doch niemand ein teures Produkt, weil ja jeder etwas Geld abhaben soll, der in der Kette mitwirkt 
:tongue!
 ;D  ;)

Gruß
Florian
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Offline Montana

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Re: Was ist der beste Weg zur Lackaufbereitung?!
« Antwort #48 am: Mo.12.Mai 2008/ 22:18:12 »
Nee, nee,

so war`s ja auch nicht gemeint. :whistling Klar, wer Spaß am selbermachen hat, da spielt der Zeitfaktor keinerlei Rolle! Finde ja toll wenn sich jemand Gedanken macht.  :+++ :+++Man kann da kalkulieren bis zu umfallen.
Ich bin ja nur der Meinung, man soll nicht alles verteufeln, nur weils Geld kostet :) :)
Ich glaube nunmal, das die sich bei Swizöl oder auch jeder andere Hersteller von Autopflegeprodukten schon ihre Gedanken machen und eine ziemliche menge Geld in die Entwicklung ihrer Produkte stecken.
Ganz ehrlich gesagt, du hast ja was ich so gelesen habe auch schon ein ziemliches Sümmchen("z.B.Große Katastrophe") in deinen XJ gesteckt, da sollte man bei der Lackaufbereitung dann vielleicht auch mal in den sauren Apfel beißen.
Aber wie gesagt, probieren geht über studieren, und ich laß mich gerne eines besseren Belehren. :super
Gruß
Mike
Cowboy Up

Offline TB!

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Re: Was ist der beste Weg zur Lackaufbereitung?!
« Antwort #49 am: Di.13.Mai 2008/ 01:25:55 »
Ich meine, mich zu erinnern: In einer Zeitschrift (Oldtimer Markt ??) wurden vor wenigen Monaten Autowachse verglichen. Das Swizöl-Produkt hat ein gutes Ergebnis erzielt, war aber nicht besser als deutlich preisgünstigere Produkte.

Hat jemand bereits Liquid Glass ausprobiert? Dabei wird wohl eine dünne Polymer-Schicht auf dem Lack erzeugt. Vielleicht probiere ich das mal bei meinem DD 6 aus.
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X300 4.0; Peugeot 807; Maserati 4200;