Autor Thema: Starthilfebatterie  (Gelesen 4814 mal)

Offline Raubkatzenreiter

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Starthilfebatterie
« am: So.07.Dez 2014/ 16:50:34 »
Hallo zusammen.

Ich wollte mir jetzt noch zusätzlich einen XJS V12 holen, weil ich grundsätzlich der Meinung bin, einen 12-Ender sollte man einmal im Leben besessen haben. Unglücklicherweise ist es zur Zeit fast unmöglich einen Stellplatz mit 230V-Anschluß zu bekommen und daher ist es auch nicht möglich, einen Batteriewächter zu installieren.

Ich hatte zwar vor, die Batterie deswegen jeden Winter vom Bordnetz zu trennen, aber für den Fall, das die Leistung nach einem halben Jahr Standzeit nicht ausreichen sollte, hatte ich noch vor, mir eine Starthilfe-Batterie zu beschaffen. Kann mir daher jemand sagen, wie kräftig diese Batterie sein muss? Ich habe eine für meinen Jeep, den ich lediglich im Winter nutze. Der hat etwa 4 Liter Hubraum und meine vorhandene Baumarkt-Batterie tut sich mit der Wiederbelebung des großvolumigen Benzinaggregats äußerst schwer. Und da der V12 des XJS ja noch ein paar Liter Hubraum obendrauf packt, wird die Batterie den Leistungshunger der Katze dann sicher nicht stemmen können. Hat da jemand Erfahrungen?

Gregor
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Offline aureus

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Re: Starthilfebatterie
« Antwort #1 am: So.07.Dez 2014/ 20:12:44 »
Hallo Gregor

wenn keine Steckdose in der Nähe ist, gibts ja auch die Option die Batterie entweder abzuklemmen (ich habe einen "Schnellverschluss" am Minuspol) oder aber -was wohl insgesamt besser wäre - die Batterie auszubauen und mit einem Erhaltungslader irgendwo wo es zumindest frostfrei ist aufzustellen und anzuschliessen.
Ich verwende dazu ein Gerät von Cetek http://www.ctek.at/at/de , das mir immer hervorrangende Dienste geleistet hat und auch tiefenentladene Batterien wieder zum Leben erweckt hat. Ich nutze das Laden bei mehreren Autos und es klappt sehr gut.

Wenn du die Batterie drinnen läßt würde ich zumindest den Minuspol abklemmen (zieht uU sonst wo Strom und dann die total leere Batterie wiederzubeleben ist nicht so gut) und für Starthilfe eine CIRCA GLEICH starke Batterie zu verwenden, dh. beim V12 etwa 70-80 AH, denke ich mal.
Übrigens, eine gute Entscheidung pro V12 - ich habe den 2. 12er und der Motor macht einfach Spass, vor allem der Motorlauf und die Kraft wie am Gummiband, schon aus dem Drehzahlkeller...ein stetiger Schub. Verbrauch ist dafür nicht so toll ... man kann nicht alles haben ;)

Grüße
Wolfgang

Offline Kai Hoffmann

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Re: Starthilfebatterie
« Antwort #2 am: So.07.Dez 2014/ 22:11:27 »
Hallo Gregor,

72aH sind eigentlich für einen V12 ausreichend. Baterie abklemmen, ab und an an den Wächter/Ladegerät (Peters Beitrag hilft auch ganz gut bei der Lebenshilfe) und dann sollte es mit dem Wiedererwachen klappen.

http://www.jaguar-online-club-forum.de/index.php?topic=25597.msg120130;highlight=Batterie#msg120130

Viele Grüße
Kai

Offline V-Mann

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Re: Starthilfebatterie
« Antwort #3 am: Mo.08.Dez 2014/ 19:00:22 »
Im JEC-Magazin war jetzt gerade ein Artikel über so eine mobile Batterie.
Die kann man als Starthilfe nutzen oder auch Telefone oder Laptops aufladen.

Ich suche das mal raus, denn ich wollte mir so eine auch mal bestellen.

Haben ist halt besser als Brauchen  ;D

Gruß
Florian
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Offline Vespasian

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Re: Starthilfebatterie
« Antwort #4 am: Di.09.Dez 2014/ 07:41:43 »
Hallo,

leider nur Amazon-Links auf die Schnelle gefunden, die "Mini-Booster" genannten Teile gibt es aber auch von ... nunja ... weniger monopolistisch auftretenden Händlern  :)

Mit 405A:
http://www.amazon.de/gp/product/B00B6DC69I?*Version*=1&*entries*=0

oder die Hälfte billiger (aber hier gibt's keine Ampere-Angabe für die Starthilfe):
http://www.amazon.de/16800mAh-Starthilfe-Stromerzeuger-Ladeger%C3%A4t-Samrtphone/dp/B00LLVIPIQ/ref=pd_sim_sbs_diy_2/278-4979720-1004747?ie=UTF8&refRID=154B30A5XWAXCW46AH9Z

...damit solltest Du dann im Zweifelsfall einfach in die Tiefgarage gehen und das Auto starten können...

Besten Gruß
Alex
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https://www.youtube.com/watch?v=lKJPFRNO344

Offline Peter Pleyer

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Re: Starthilfebatterie
« Antwort #5 am: Di.09.Dez 2014/ 09:50:09 »
Hallo die Herren!  ;)
Es gibt da noch eine Alternative für den gepflegten Umgang mit so einer Situation:
Wenn man das Fahrzeug z.B. in einer Tiefgarage einwintern muß und es doch recht "ziehende" Elektrik hat und man nicht alles abklemmen will:
Die Hauptbatterie voll laden.....eine zweite, kleine Batterie (oder 2 6V Motorradbatterien verkabeln) mitnehmen, dann paralell anhängen und den Minus von der Hauptbatterie runter.
Damit sind 4-5Monate Standzeit kein Problem. Die Selbstentladung einer 70Ah BAtterie schlägt da nicht ins Gewicht.
Das reicht allemal um Gedächtnisverlust bei verschiedenen Verbrauchern zu verhindern.
Neuere Modelle haben, z.B. bei Luftfederung und wenn man in Besitz einer geeigneten ODB-Software ist, die Möglichkeit einen "Transportmode" zu aktivieren der die süffisante Stromgier der Systeme schlicht unterbindet.
Der Möglichkeiten gibts da Viele....nach meiner Erfahrung ist die Beste Lösung hier immer die unkomplizierteste.
Gruß
Peter  8)
Ich fahre inzwischen aus Bequemlichkeit...nur noch Range Rover Supercharged!

Offline Raubkatzenreiter

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Re: Starthilfebatterie
« Antwort #6 am: Di.09.Dez 2014/ 12:55:49 »
Hallo zusammen.

Vielen Dank für eure hilfreichen Tipps. Ich werde mir wohl eine leistungsstarke Starthilfebatterie beschaffen. Die meisten Dinger sind deutlich zu schlaff und reichen nicht, einen 5,3 Liter V12 zu reanimieren. Wird wohl etwas um die 200 Euronen sein müssen.

Und dann werde ich natürlich die Fahrzeugbatterie und das Bordnetz separieren. Das erscheint mir zwingend notwendig um eine Tiefentladung zu vermeiden.

Gregor
Fährst du vorwärts gegen den Baum, verkleinert sich der Motorraum...

Offline beemer

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Re: Starthilfebatterie
« Antwort #7 am: Di.09.Dez 2014/ 13:52:45 »
Hier mein Tipp für die mobile Stromquelle.

http://meller-tools.com/index.php?route=product/product&product_id=119

Lädt alle möglichen Akkus und reicht mit bis zu 400 A zur Starthilfe aus.
Wurde auch in Oldtimer-Markt empfohlen, woraufhin ich es mir angeschafft habe.
Es funktioniert.

Gruß
Tom

Offline Katzen-Coach

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Re: Starthilfebatterie
« Antwort #8 am: Di.09.Dez 2014/ 16:50:06 »
Hallo,

für die Starthilfeleistung ist die Kapazität der Batterie nebensächlich. Es kommt auf die sog. Kaltstartleistung an.

Beispielsweise von Hawker gibt es kleine Hochleistungsbatterien, von denen bestimmte Versionen für den Einsatz in professionellen Starthilfegeräten (Preisklasse 400,- bis 500,- Euro) vorgesehen sind.

Schon die Version mit 13 Ah startet z. B. einen 5,7 Liter V8 Motor zügiger als eine normale Autobatterie mit 70 Ah.

Es sind geschlossene, auslaufsichere Gelbatterien mit Gewichten von 5 bis 8 kg.

Eine solche Batterie mit 16 Ah hätte übrigens ein Bekannter abzugeben. Kaltstartleistung dürfte bei rund 1.500 A liegen. Der hatte sie auf dem Boot zur Sicherheit dabei und benötigt sie nun nicht mehr.

KC