Autor Thema: Frostschutzmittel Kühler XJ 40  (Gelesen 2680 mal)

Offline Moorgh

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Frostschutzmittel Kühler XJ 40
« am: Fr.16.Jun 2017/ 00:51:07 »
Guten Abend zusammen,

dieses Thema wird ja in den Verschiedenen Foren heiß diskutiert und ist sicher nicht neu. Aber was darf denn nun wirklich rein und was nicht? Da ich ja ein Leck habe muss ich auffüllen.

Dazu zwei Dinge: Kann zur lecksuche normales Wasser eingefüllt werden? Das WHB sagt ja
ohnehin man soll spülen bevor man neu befüllt. Unter spülen verstehe Ablassschraube weg, oben Gartenschlauch rein und dann Feuer. Oder liege ich da falsch?

Und was dann? Dieses Jaguar Zeug für teuer Geld oder gibt es Alternativen, die passend sind? Ist es G11 oder G48?

Gruß und danke für Tipps

Sebastian 

Offline autuno

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Re: Frostschutzmittel Kühler XJ 40
« Antwort #1 am: Sa.17.Jun 2017/ 02:11:24 »
Hallo Sebastian!
Soviel ich weiß, geht es nur um den den Unteschied zwischen silikathaltigen und -freien Kühlerfrostschutz. Bei guten Marken steht das auf der Flasche. Bei den natriumsilikathaltigen liegt der Vorteil im Schutz von Aluminiumoberflächen im Motor. Leider läßt die Wirkung nach, das Zeug zersetzt sich. Deshalb hat man neuere Mittel wie G48 auf den Markt gebracht, die organische Substanzen verwenden. Die können jedoch empfindliche Kühlsysteme zusetzten, was aber beim Jaguar wohl nicht der Fall ist.

Zum Spülen gibt es im Zubehörhandel spezielle Mittel, ähnlich den Kaffeemaschinenentkalkern. Man füllt sie ein, fährt 'ne Runde und lässt das Wasser samt Schmutz anschließend ab. Das würde ich dem Spülen mit dem Schlauch vorziehen.

Zur Lecksuche kannst Du natürlich reines Wasser einfüllen, man sollte lediglich auf Dauer Frostschutz einfüllen, weil der verhindert dass die Kühlkanäle rosten und der Gammel dann den Kühler innen zusetzt.

Nebenbei noch den Rat, beim Öffnen des Kühlerdeckels wirklich warten bis es sich abgekühlt hat. Vor 20 Jahren stand ich mal neben einem Menschen der einfach den Deckel aufdrehte. Das Wasser schoß mit einem Schlag raus, ich riss instinktiv den Arm hoch und hatte dann 4 Wochen Verbrennungen am Arm.