Hello again,
Christian hats auf den punkt gebracht, so isses. Nur - und da stehe ich vor einem rätsel - wie kommen wir zu dieser opferanode?
Ich hatte die schraubverbindung in verdacht. Beweis: vermessingte mutter mit losdrehsicherung. Stoff für verschwörungstheorien: vorbesitzer hatte unfallschaden; werkstatt schraubt was sie kriegen kann, zu not auch schmuckschrauben
Doch reichen cu-anteil und kontaktfläche für ein korrossionsdesaster dieser güte aus? Erstens ist der cu-anteil vernachlässigbar, und zweites ist die kontaktfläche (gewinde) nicht vermessingt. Mehr ist nicht, denn die trennfuge mutter zu karosserie ist zudem mit einer unterlegscheibe besetzt; ein direkter kontakt zum stoßstangenhalter existiert nicht.
Meine vermutung ist eine andere. Das (zerstörte) u-profil unterhalb der trägerplatte wurde mehrmals umgeformt. Umformen jedoch bewirkt gefügeveränderungen mit ausbildung von korrosionskeimen. Berücksichtigt man zudem noch die walzhaut sowie aufhärtungsprozesse infolge punktschweißen, so haben wir gleich drei potentielle quellen für korrosion. Interessanterweise ist die trägerplatte unbeschädigt (ergo keine gefügeverändernden umformprozesse gehabt habend)
Bleiben noch die umgebungsbedingungen ( wintereinsatz, salz, feuchtigkeit, etc), so daß die eine katze schneller rottet, die andere später.
Kurz und gut, ich werde den schrott wegflexen und neue u-profile ansetzen. Bei 220 € für 1 satz neuteile werfe ich doch selbst den trafo an.
Katzen, nur normalgeglüht: peter