Hallo Peter,
ich zitiere nun mal aus Deinen 3 Beiträgen zusammen. Der H.E. Zylinderkopf hat den May'schen Fireball integriert, d.h. ein Hochdrallbrennverfahren, mit hemispherischem Brennraum unter dem Auslassventil. 1981 gab es noch keinen 6-Zylinder für den XJS... . Als 4-Ventiler ist so ein Brennraum wesentlich mühsamer auszuführen, allerdings nicht völlig unmöglich. Dann hast Du 2 Drallströmungen, und 2 Hemsiphären. Es gibt da auch eine Patentanmeldung... die Skizzen berufen sich auf den Zweiventiler:
EP2657479A1
Die Idee bezog sich auf die Verkürzung der Brenndauer von Magergasmotoren.
Der AJ6 hat einen Standard-Brennraum, den jeder querstromgespülte 4-Vierventiler heute hat. Daher verstehe ich unter H.E. den Fireball nach May, einfach auch, weil es der Brennraum war, mit dem der XJ-S H.E. 1981 auf den Markt kam.
Dann zur akustischen Theorie. Mehr als Schallgeschwindigkeit im Ventilspalt des Auslassventils ist nicht möglich. Anschließend laufen die Gassäulen bis zur nächten Reflexion - mit Höhen und Tiefen. Diese Reflexionsstellen sind von Queschnitten und Längen der Rohre gleichermaßen abhänging. Idealerweise hast Du eine Tiefe gerade am Auslassventil, wenn es offensteht... das Problem ist nur die Drehzahlabhängigkeit des Ganzen... . 12,5 Arbeitsspiele/s bei 1500 U/min, und 50/s bei 6000. Irgendwo treffen sich die Gassäule immer - und erhöhen oder senken die Ladungswechselarbeit.
Viele Grüße,
Marcel.