Autor Thema: Lederpflege  (Gelesen 12916 mal)

Offline Peter. J. Ortmann

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Lederpflege
« am: Mi.20.Feb 2008/ 21:47:51 »
 
Mein DD6 Insignia hat nun gut 280.000 auf dem Buckel.  Das Sonderleder ist äußerst empfindlich. Und weißes Leder "pale stone" sowieso. Nun habe ich von Lederpflege keine große Ahnung. Ich hatte das übliche Sortiment verprobt, auch das sündhaft teure Connolly Lederpflegeset in der hübschen Verpackung.  Am Ende war alles ruiniert, besonders der Fahrersitz und die Seitenablage.

Ich habe mich ans Lederzentrum gewandt. Mail mit Photos der desaster area und eine Probe vom Leder auf dem Postweg.

Der Service des Lederzentrums ist sehr gut.  Ich wurde telefonisch umfassend beraten. Die Anmischung der Sonderfarbe für die Tönung ist perfekt.  Ich habe den Reinigerset bestellt, die Tönung und Protector-Schutz.  Das Ganze mit Schwamm und Tuch aufgetragen. Für den ungeübten Ledersanierer eine machbare Aufgabe.  Die Arbeiten sind verblüffend gut gelungen. Nächste Woche gehts dann die großen Sachen -: peter
Six Six

Offline X-Man

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Re: Lederpflege
« Antwort #1 am: Do.21.Feb 2008/ 09:00:30 »
Moin Peter,

gut zu Wissen was man machen kann wenn es soweit ist.

Mein Jag hat zwar erst gut ein Drittel deiner Laufleistung u. das Leder ist im entsprechenden Zustand, aber wenn es soweit ist weis ich ja was ich machen kann/muß

Schönen Tag ;)

Ingmar

Offline Peter. J. Ortmann

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Re: Lederpflege
« Antwort #2 am: Do.21.Feb 2008/ 22:36:26 »

Hallo Ingmar,

in der Tat kann man es gelassen sehen.  Und wenn es denn soweit ist, dann kann man sich selbst helfen.  Auf jeden Fall eine Empfehlung dieses Lederzentrum.

Früh gepönt hat nie gereut oder so -: peter
Six Six

Offline RudiRednose

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Re: Lederpflege
« Antwort #3 am: Mo.25.Feb 2008/ 18:03:34 »
Hallo an allen Katzenliebhaber,

kann mein Vorredner nur zustimmen: machen z.Z. schon das zweite Fahrzeug mit den Pflegeprodukten des Lederzentrums.

Die helle Sitze im XJ6 S3 machen eine Metamorphose durch!  ;)
Es ist echt erstaunlich wieviel Schmutz auf dieses Leder sitzt.

Bilder folgen später.

Au jeden Fall kann ich das Lederzentrum weiterempfehlen  :+++

Gruß

Rudolf
Rudi Rednose
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Offline Peter. J. Ortmann

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Re: Lederpflege
« Antwort #4 am: So.02.Mär 2008/ 15:35:23 »
 Teil II

Eigentlich 1 Fall für den Abdecker, dachte ich.  Die Seitenlehne ist großflächig aufgescheuert, die Rückenpolster sind mit Marken durchsetzt (vermutlich durch die Gürtelkante verursacht beim Einstieg).

Mit dem sogenannten Lederfresh ist der Schaden sehr gut zu kaschieren.  Mit dem Schwamm trägt man die Flüssigkeit auf, und sogleich wird mit dem Föhn getrocknet. Diese Prozedur wiederholt man einige Male bis der Auftrag deckend ist.  Problem: Die mehrmals getupften Stellen heben sich von der nur gewischten Umgebung etwas ab.  Es bleiben Unterschiede in der Farbdeckung. So kommt man nicht umhin, eine ganze Partie zu tupfen. Was ziemlich aufwendig ist.  So kann man auch gleich zur Farbpistole greifen.  Das also gilt es zu überlegen, bevor man mit der Arbeit beginnt.  Ich für meinen Teil bin mit dem Ergebnis zufrieden. Kein Vergleich zu vorher.  Bin gespannt auf das Langzeitergbnis. Die behandelte Seitenlehne ist auf der Oberfläche rauher und bleibt daher wohl anfällig für Abrieb. Ich habe diese Stellen mit einem speziellen Protector versiegelt (gibt's ebenfalls vom Lederzentrum).  Dito die Fuse Boxen im Fußraum (beim Insignia ist eben alles Leder von oben bis unten)



 
Six Six

Offline Sakis

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Re: Lederpflege
« Antwort #5 am: Mo.03.Mär 2008/ 02:09:37 »
Hallo Peter,

das Ergebnis ist fantastisch  :super

Die Produkte scheinen ja wirklich toll zu sein. Gut zu wissen.

grüsse aus den Bergen,
Sakis

Offline freeman04

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Re: Lederpflege
« Antwort #6 am: Mo.03.Mär 2008/ 07:16:46 »
,,, kann ich nur bestätigen. Da das Lederzentrum bei mir direkt um die Ecke ist, fahre ich dort meistens hin, wenn es ein Problem mit Leder gibt (das gilt nicht nur für Automöbel). Für den XK/R haben sie sich fast 2 Stunden lang die Mühe gemacht, den exakt richtigen Farbton anzumischen. Auch die (wahrscheinlich ewig gleichen) Fragen des "Lederlaien" werden geduldig beantwortet und in meinem Fall sogar mit einer kostenlosen praktischen Demonstration unterlegt.

Auf jeden Fall ein Empfehlung

Eine gute Woche allen

Jochen
Denn der Fehler liegt im Anfang, und der Anfang, heißt es, ist die Hälfte des Ganzen, so daß also auch ein kleiner Fehler im Beginn entsprechend große Fehler im weiteren Verlauf zur Folge hat.

Offline TB!

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Re: Lederpflege
« Antwort #7 am: Mo.03.Mär 2008/ 15:52:36 »
Danke für den Erfahrungsbericht. Ich habe bei einem anderen Auto auch mit Produkten eines Lederspezialisten aus unserem Meilenwerk laboriert, war aber letztlich enttäuscht. Sobald das Wetter wieder zu Wochenendaktionen am Auto einlädt, werde ich die LZ-Produkte mal ausprobieren.

______________________
X300 4.0; Peugeot 807; Maserati 4200;

Offline Peter. J. Ortmann

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Re: Lederpflege
« Antwort #8 am: Di.04.Mär 2008/ 21:41:28 »
Unter die Haut. Exkurs.

Da wir gerade dabei sind.  Kleine Beulen im Leder.  Bisher habe ich mich nicht getraut.  Heißt es doch: Vorsicht vor dem Kleber!  Schlimmer als des Nicht-Kleben desselben ist das Durchschlagen von unten. Da hilft dann auch kein Lederzentrum. 

Nun habe ich gute Erfahrugen gemacht bei der Verklebung des Gestühls mit stinkordinärem Uhu-Kraft.  Allerdings waren die Enden frei.  Und nu  - aufschneiden?  Was minimalinvasives mußte her.  Doch nicht so minmal, daß der Druck die Kanüle sprengt und der Rotz durchs Zimmer fliegt.  Lösung: Lange Nullneuner Nadel.

Ergebnis: man lernt doch nie aus. Voilá

p.s. Jochen: Saxo ist eleganter keine Frage, aber Congas kleben besser  :super
Six Six

Offline freeman04

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Re: Lederpflege
« Antwort #9 am: Mi.05.Mär 2008/ 07:48:12 »
Hallo Detlef,

Deine "nullneuner" Lösung habe ich auf alle Fälle schon mal in meine "wie geht was"-Liste aufgenommen  :super

Vorschlag:

Lass uns Sax und Kongas zusammenlegen und die Trocknungszeiten für Lack und Kleber mit einer Blues-Session überbrücken  8)

(heute steht die Lackierung des Tanks an)

lg

Jochen

Denn der Fehler liegt im Anfang, und der Anfang, heißt es, ist die Hälfte des Ganzen, so daß also auch ein kleiner Fehler im Beginn entsprechend große Fehler im weiteren Verlauf zur Folge hat.