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Autor Thema: Jaguar - quo vadis?  (Gelesen 10057 mal)

Offline Ich

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Jaguar - quo vadis?
« am: So.31.Jul 2016/ 10:13:23 »
Hallo zusammen,

ich fänd's schade:

http://www.bimmertoday.de/2016/07/23/bmw-jaguar-land-rover-v8-motoren/

Man mag die Überlegung nachvollziehen können. Auch dürften die Motoren ok sein, keine Frage, wenngleich BMW sich durch diktierte Beschränkungen mit Sicherheit einen Konkurrenten auf Abstand hielte.

Doch ungeachtet dessen: Auto (in dieser Klasse und besonders, wenn Jaguar draufsteht) ist Emotion. Ich finde "Fremdmotorisierung" enttäuschend. Was hat denn Jaguar und den "Mythos" ausgemacht? In entscheidendem Maße die großvolumigen Motoren, darunter der V12, sowie die betörenden Karosserieformen. Und was ist geblieben außer dem unzerstörbarn Ruf der minderen Qualität?

Ist so wie bei mechanischen Uhren mit ETA-Werk. Sicher ok, laufen gut, aber mehr nicht! Es fehlt das entscheidende Stück Identität!

Entweder Tata gibt das nötige Geld für Eigenentwicklungen, INSBESONDERE bei den Motoren - oder sie beugen sich der gewaltigen Marktmacht der allseits geliebten deutschen Marken und machen den Laden zu. Was bringt's denn? Ein BMW-Motor in einer Karosserie, die zwischen BMW- und Audi-Look die Jaguarelemente nur erahnen lässt, dafür bei den heute so gefragten Assistenz- und Multimediassystemen ohne Anschluss, in den Medien auf minderwertige Kunststoffflächen und Zipperlein der Vorvorvorvorgänger aus den 70ern reduziert - wer soll sich da für Jaguar entscheiden? Da hilft's nicht, den Grundpreis zu senken! Preiswertes kommt sehr schnell in den wenig verkaufsförderlichen Ruf, bilig zu sein! Und überhaupt: Warum sich für Dauerlooser mit Leihmotoren und Abklatschdesign entscheiden, wenn man die Originale, die großen Dauersieger und Nachbarn-Neidischmacher für's Geld kaufen kann. Damit muss man sich am Stammtisch und im Kollegenkreis jedenfalls nicht dauernd rechtfertigen!

Entscheidend wäre, dass die Produkte durch "Markengefühl" und Qualität Strahlkraft entfalten! Und in diesen Punkten verliert Jaguar von Jahr zu Jahr. Ok, man verkauft mehr als "früher" und kommt im Straßenbild öfters vor. Aber das genügt lange nicht, wenn es nicht einmal so viel Geld einbringt, dass eigene Entwicklungen getätigt werden können!

Man könnte lange weiterschreiben. Etwa über den F-Type, der in der öffentlichen Wahrnehmung gegen dem selbstgewählten Konkurrenten 911 keinen Stich macht - außer im Gewicht, wo er ihn um mehrere Zentner übertrumpft. Oder über den XF, der unter Kennern für rubbelnde Bremsen, quietschende Innenverkleidungen und schlechte Navis bekannt ist. Weiter zum XE, der gegenüber dem (wenn auch nur dem Anschein nach) liebevoll verarbeiteten C-Mercedes wie ein Plastikmobil daherkommt. Das führt zum F-Pace, der als Plastikbomber bezeichnet werden kann und dem Porsche Macan fahrdynamisch, dem X5 bzw. den Mercedes-SUVs in Sachen Komfort und Features sowie den Audi-Modellen in Punkto "Haptik" nicht das Wasser reichen kann, ohne dass er ein wirkliches Pfund hätte, mit dem er selbst wuchern kann. Transportiert und von der Öffentlichkeit/den Medien aufgegriffen wurde jedenfalls nichts dergleichen! Der XK, also der klassische Jaguar-GT, ist tot. Der XJ, die klassische Jaguar-Limousine, die mit dem letzten Vertreter zum urigen Schrägheck-Bomber verkommen ist, scheint im Sterben zu liegen.

Nein, ich sehe schwarz. Meine Marke ist DAS leider kaum noch. Das gibt natürlich nicht den Ausschlag - aber ich sehe nicht, dass man sich neue Kundenfelder und eine neue "Fangemeinde" nachhaltig erschlossen hätte.

Enttäuschte Grüße

PS: Sollen wenigstens die wohl geplanten Reihensechszylinder Eigenentwicklungen sein?

Offline E-mAN

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Re: Jaguar - quo vadis?
« Antwort #1 am: So.31.Jul 2016/ 10:34:15 »
Hallo "Ich",

mag sein, dass es darauf hinaus läuft.

Umso mehr gelten die Weisheiten: "ALLE ist JETZT" & abgewandelt: "Schau auf das was du hast, und weniger auf das, was du in Zukunft nicht mehr bekommen wirst"

JETZT bin ICH ganz klar im Vorteil, denn mit fast 80 Jahren auf dem Rücken ist meine Zukunft begrenzt(er). :xxx

Ich grüsse aus Ostwestfalen und wünsche dir trotzalledem einen schönen Sonntag,
Egon :bluemchen
Jeder so, wie er mag.

Offline cumberland

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Re: Jaguar - quo vadis?
« Antwort #2 am: So.31.Jul 2016/ 13:25:12 »
Moin!

Zitat
Der XK, also der klassische Jaguar-GT, ist tot.

Er wäre nicht tot, hätten die Käufer das Fahrzeug dem Hersteller geradezu aus den Händen gerissen. Das war zuletzt wohl nicht mehr so.

Leider muss man feststellen, dass sich der Charakter der Marke Jaguar (nicht erst seit der Übernahme durch Tata) stark verschoben hat. Ich möchte nicht einmal auf dem subjektiven Eindruck herumreiten, dass bei Jaguar nur noch ehemalige BMW-Manager zu arbeiten scheinen oder darauf. dass die Optik der Fahrzeuge sich stark gewandelt hat. Vermutlich muss sich eine Marke wie Jaguar auch ab und zu neu erfinden, um zu überleben. Man darf nicht so lange an einem etablierten Design festhalten, bis es retro wird.

Was jedoch den Kern der Marke verändert hat, ist die erkennbar starke Ausrichtung am Dienstwagengeschäft. Vielleicht ist auch das eine notwendige Maßnahme, um wirtschaftlich zu überleben? Hier kommt auch der jüngst verstorbene XK wieder ins Spiel: Er wurde nämlich gekillt, um die Produktionslinie für den kompakten XE frei zu machen. So war es in der Presse zu lesen.

XE und XF dürften zur Zeit die erfolgreichsten Fahrzeuge von Jaguar sein und hauptverantwortlich für das Mengenwachstum:
Von der Optik sprechen sie jeden BMW-Fahrer an (der Hofmeister-Knick des XE lässt grüßen), die Alu-Karosserie spricht jeden Audi-Fahrer an und die sparsamen Vierzylinder passen in die CO2-Vorgaben der Konzerneinkäufer.
Der F-Type? Auch nett (vor allem laut) - spricht sicherlich die Z4-, TT- und SLK-Fahrer gleichermaßen an.

Man verstehe mich nicht falsch:
Ich gönne echt jedem seinen Dienstwagen und wenn ich die Möglichkeit hätte, würde ich vielleicht auch zu einem XE greifen, statt zu einem 3er BMW. Aber mit der derzeitigen Produktlinie macht sich Jaguar natürlich im Leasinggeschäft beliebig austauschbar. Gewinnt man mit austauschbaren Produkten neue Fans? Ich weiss nicht...
Es wird sich noch klären, wie heutige Jaguar-Fahrzeuge zukünftig als Gebrauchtwagen oder darüber hinaus geschätzt werden. Wird man die Aluminium-Karossen im Alter lieben oder meiden, weil sie kaum zu reparieren sind? Tragen die Vierzylinder zum Nimbus der Marke bei?

Zu den V8-Motoren:
V8-Motoren dürften schon heute aus den oben genannten Gründen nur noch einen sehr geringen Anteil an den Verkäufen ausmachen.
Das gilt übrigens auch für Mercedes und BMW. Dass Jaguar als kleinster der genannten Hersteller irgendwann zum Zukauf übergehen würde, wundert mich gar nicht. Die "Fremdmotoren" sind für Jaguar-Fans alter Schule sicherlich ein Graus, aber die heutige Neuwagenkäuferschicht wird es vermutlich nicht einmal stören.

Zitat
Ich finde "Fremdmotorisierung" enttäuschend. Was hat denn Jaguar und den "Mythos" ausgemacht? In entscheidendem Maße die großvolumigen Motoren, darunter der V12, sowie die betörenden Karosserieformen.

Bewahrt Eure älteren Schätze gut auf, sie werden offenbar noch gebraucht...!

Offline Ich

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Re: Jaguar - quo vadis?
« Antwort #3 am: So.31.Jul 2016/ 14:50:25 »
Lieber Egon, sei herzlich gegrüßt!

Hallo Cumberland, grundsätzlich zutreffend analysiert. Macht's aber nicht besser...
Ich greife nur zwei Punkte schnell heraus:
XK und ausbleibende Verkäufe - mag stimmen, liegt aber daran, dass er in die Jahre kam, ohne dass Jaguar überzeugend gegengesteuert hat.
Neuerfindung der Marke - ja, kann man diskutieren. Ich allerdings bin überzeugt, dass Mr. Callum es hätte fertigbringen können, eine "Revolution durch Evolution" auf die Räder zu stellen. Man schaue auf Landrover: Der Evoque wirkte bei seinem Erscheinen fast futuristisch, sieht aber ganz klar nach Rangerover aus. Und hat dennoch - deshalb? - neue Käuferschichten erschlossen! Der große RR ist ebensso durchgreifend und konsequent wie vorsichtig modernisiert worden; ein solches Vorgehen hätte ich mir für den XJ gewünscht. XE und XF sind schick - aber da wäre mehr gegangen, optisch wie in Sachen "Haptik" (die Qualität stimmt ja - ständigem Genörgel Einzelner zu Trotz - seit langem!) Vielleicht sollte man sich im letzten Punkt keinesfalls an BMW orientieren; mein neuer 5er kann sich an XF & Co sogar eine dicke Scheibe abschneiden.

So nachvollziehbar die Entwicklung ist, ich bezweifle, dass der eingeschlagene Weg der richtige ist!

Ihr habt Recht: Was macht mir mein XJR hier im Urlaub für Spaß!

Offline E-mAN

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Re: Jaguar - quo vadis?
« Antwort #4 am: So.31.Jul 2016/ 16:38:48 »
Zitat
Was macht mir mein XJR hier im Urlaub für Spaß!

Lieber "Ich",

dir/euch noch einen genussvollen XJR-Urlaub ... bald werde ich mich zu einem XJ12-Urlaub aufschwingen. :Cool2*

HERZliche Grüsse,
Egon ;)
Jeder so, wie er mag.

Offline Ich

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Re: Jaguar - quo vadis?
« Antwort #5 am: So.31.Jul 2016/ 16:59:36 »
Dann wünsche ich Dir/Euch viel anregende Vorfreude!

Nochmals beste Grüße!

Offline Doppel Sechs

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Re: Jaguar - quo vadis?
« Antwort #6 am: Mi.03.Aug 2016/ 19:39:51 »
Meine Herren,

ich habe mich schon sehr lange von dem Gedanken verabschiedet, einen modernen Jaguar fahren zu wollen - und das, obwohl in meiner Familie seit 1971 Jaguar gefahren wird und ich selber seit über 15 Jahren in meiner Garage einen Jaguar stehen habe.

Aus meiner Sicht hat sich die Marke völlig von ihrem Markenkern weg entwickelt, schon die Einführung eines Achtzylindermotors hat mir nicht besonders gefallen, für mich gehört in so ein Auto ein Reihensechszylinder oder aber der wunderbare Zwölfzylinder.
Und schon der X350 war für mich nur noch sehr bedingt ein Jaguar, zu groß, zu hoch, zu unelegant kam er daher, selbst wenn er formal noch den klassischen XJ zitierte.
Über den X-Type und S-Type sollte man sowieso den Mantel des Schweigens decken, Jaguar und Mittelklasse geht für mein Empfinden sowieso nicht zusammen.

Aber dann ging es wirklich bergab:
Die zweite Generation des XK versuchte noch gut auszusehen, aber die aufgepumpten Muskeln gingen nur sehr bedingt zusammen mit der von einem Jaguar erwarteten Eleganz.
Der aktuelle XJ versuchte gar nicht erst gut auszusehen, er ist wirkt auf mich wie eine Neuauflage des unglückseligen Rover 3500 Vitesse, hier eine Prise Lexus, dort eine Prise Infinity, abgeschmeckt mit etwas Blingbling und aufgepumpt zu schierer Größe ohne Grandezza, der XF das gleiche Strickmuster in Mittelklasse und den XE kann ich sowieso nicht mehr von einem Mazda unterscheiden - und will es auch gar nicht, wenn ein Jaguar mit einem 3er-BMW konkurrieren soll, will ich keinen Jaguar haben.

Ganz peinlich der F-Type, eine brüllende, furzende Prollschleuder für Türstehertypen, als Toyota vielleicht erträglich, als Jaguar eine Katastrophe.

Jaguar hat es geschafft, sein Alleinstellungsmerkmal - die überirdische Eleganz, die selbst ein XJ 40 trotz seiner Scania-Scheinwerfer noch ausstrahlt, den flüsternden Vortrieb, das erhabene Gleiten - aufzugeben für ein marketingorientiertes Mainstreamauto, austauschbar, ohne Identität und zugeschnitten auf den Mainstreamkunden, der seine Autos sowieso nicht mehr kauft, sondern least und nach drei Jahren rückstandsfrei entsorgt, um das nächste Auto zu anzahlungsfrei leasen, dann vielleicht mal einen Maserati Ghibli mit Dieselmotor und Chrysler-Genen.

Aber wahrscheinlich ist das der Lauf der Zeit und ich bin mittlerweile alt, in der Welt, aus der ich komme, war ein Jaguar etwas ganz besonderes, ein höheres Wesen aus einer anderen, schöneren, besseren Welt, von den britischen Inseln, teuer, nie ganz zuverlässig, aber unglaublich stilvoll und wunderschön, in ihm saßen kluge Frauen mit Handtaschen aus Sallelleder und schöne Männer in maßgeschneiderten Flanellanzügen, man kaufte ihn sich im vollen Bewußtsein, daß er nicht perfekt war, man hegte und pflegte ihn, hatte für Notfälle oder Winterwetter noch ein anderes Auto in der Garage stehen, war stolz darauf, ihn zu besitzen und gab ihn dann irgendwann in der Familie weiter, so wie die alten Barcelona-Chairs, das KPM-Geschirr oder die Patek.
Aber dieses Denken setzt eine Lebensform voraus, die sich wahrscheinlich überlebt hat und somit ist es vermulich nur folgerichtig, daß sich die Marke in der oben beschriebenen Weise verändert hat.

Trotzdem ist es ein Trauerspiel, ich hätte mir gewünscht, daß sich das Jaguar-Design in eine Richtung entwickelt hätte, wie es vor 15 Jahren durch das wunderschöne R-Concept-Coupé angedeutet wurde, schlank, elegant, zurückhaltend und doch typisch britisch.
Und solch ein Auto dann mit einem Antrieb, wie es Tesla vormacht, lautlos, emmissionsfrei, nur das Schmatzen der Reifen und das Rauschen der Aircondition dürfte zu hören sein, so hätte Jaguar eine Zukunft und hätte die Idee des flüsternden XJ 12 in die Zukunft übertragen, ein Auto, was ich mir mit Begeisterung neben den DD6 in die Garage gestellt hätte.

Stattdessen: Brüllauspüffe, aufgerissene Mäuler mit riesigen Lufteinlässen, absurg große und breite Räder, Heckspoiler aus dem D&W-Prospekt, schwarze Felgen, abgedunkelte Fickfenster für die Mafiosi und Oligarchen der neuen Märkte und als komplette Absurdität und vollständige *Unwissender*ie: Einen SUV - das Spielmobil für die cellulitegeplagte Hockey-Mum, mit LED-Lichtleisten und Head-up-Display, früher hatte man zum Jaguar einen Range Rover oder einen Defender in der Garage, heute least man sich gleich ein solches Horrorszenario auf Breitreifen!

Was bleibt?
Die Erinnerung an eine andere, vergangene Zeit, bei mir das völlige Desinteresse an 99% aller zeitgenössischen Autos und das besondere Vergnügen, mit einem alten Jaguarzu zeigen, daß es noch Spurenelemente der früheren Klientel gibt, die den Jaguar vor Jahrzehnten neu gekauft haben und an denen die Moden vorbei ziehen, im Sinne von Joachim C. Fest, dem großen Publizisten und Mitherausgeber der FAZ, der den Titel seines Buches zwar auf eine andere, viel schlimmere Zeit bezog, der aber auch in diesem Fall paßt:
Ich nicht!
Oder, wie es Botho Strauß in dem wunderbaren Buch über seine Kindheit in Bad Ems und über seinen Vater schrieb:
Unzeitgemäß war er. War es mit Kraft und Grimm.

Unzeitgemäße, zugegebenermaßen auch elitäre, in jedem Fall aber jaguarliebende Grüße, G.
« Letzte Änderung: Mi.03.Aug 2016/ 19:51:29 von Doppel Sechs »

Offline X-Man

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Re: Jaguar - quo vadis?
« Antwort #7 am: Do.04.Aug 2016/ 00:26:55 »
Gruß zur Nacht ;)

man muß nicht alles toll finden....aber alles verteufeln bringt auch nix.... : flüster

Jeder sucht sich das raus was paßt - egal ob Jaguar oder nicht - die Entwicklung halten wir nicht auf

Angebot und Nachfrage halt....

Ich selber kann mit den wenigsten aktuellen Jaguaren etwas anfangen - aber wenn die Masse es so will muß Jaguar sie so bauen.
Was bringt Jaguar das dollste Auto wenn es keiner kauft weil es am Mainstream vorbei galoppiert...
Man mag es ja kaum laut sagen - aber auch Jaguar MUSS Geld verdienen....
Schöne Grüße und einen erneuten Gruß zur Nacht ;)
Ingmar


Offline cumberland

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Re: Jaguar - quo vadis?
« Antwort #8 am: Do.04.Aug 2016/ 08:17:55 »
Moin!

Zitat
Aber wahrscheinlich ist das der Lauf der Zeit und ich bin mittlerweile alt, in der Welt, aus der ich komme, war ein Jaguar etwas ganz besonderes

Die Klientel für neue Jaguar-Fahrzeuge ist heute ganz sicher eine ganz andere, aber so ganz scheint die besondere klassische Jaguar-Linie aus dem kollektiven Gedächtnis noch nicht verschwunden zu sein. Nach meinem nur 19 Jahre alten Gebrauchtwagen ohne "Oldtimer-Status" drehen sich jedenfalls eine Menge Leute um - mehr, als mir lieb ist (ich fahre Jaguar nämlich ausschließlich für mich, nicht für andere).

Das ist mir mit meinem 19 Jahre alten BMW, den ich im Alltag fahre, jedenfalls noch nicht passiert.  ;D

Offline E-mAN

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Re: Jaguar - quo vadis?
« Antwort #9 am: Do.04.Aug 2016/ 10:30:26 »
Zitat
Nach meinem nur 19 Jahre alten Gebrauchtwagen ohne "Oldtimer-Status" drehen sich jedenfalls eine Menge Leute um - mehr, als mir lieb ist (ich fahre Jaguar nämlich ausschließlich für mich, nicht für andere).

Das ist mir mit meinem 19 Jahre alten BMW, den ich im Alltag fahre, jedenfalls noch nicht passiert.  ;D

Hallo,

nun, auch das ist - wie alles im Leben - sehr viel vielfältiger, als es auf nur einen Blick aussieht.  :Cool2*

Nach meinem 27 alten Jaguar UND nach meinem 26 Jahre altem BMW dreht sich kaum einer um. Angesprochen (vorwiegend beim Staubsaugen an der Waschanlage) werde ich auf den BMW sehr viel häufiger. Meistens jedoch von denen, die im 2. Satz gern von ihren Autos - die sie mal gehabt haben - erzählen wollen.  :xxx

Zu meiner Freude sind das häufig ganz lustige Geschichten.  :)

HERZliche Grüsse,
Egon  :bluemchen
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